Das Vega ist für mich ein Veranstaltungsort, das eher für Herbst und Winter steht. Daher fühlte es sich schon merkwürdig an im Sommer hierher zu gehen. Egal. Die Dropkick Murphys kamen am Freitag den 24.07.26 und das wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Bereits gegen 18:30, also 30 Minuten vor Einlass, war eine lange Schlange vor dem Vega. Diese schob sehr schnell und entspannt ab 19:00 ins Gebäude. Die meisten Gäste begaben sich entweder an die Bar und auf die Sitzplätze auf dem Balkon, die schnell vergriffen waren.
Pünktlich 20:00 ballerte dann die Irische Oi-Punk-Band An Slua los. Die meisten Songs waren gefühlt unter eine Miete lang und zwischendurch erklärte der Frontman Mic Mac Cana deren politische Botschaften. Im Gesang konnte man dann leider kein Wort verstehen. Sie verstanden es aber wirklich dem Publikum einzuheizen und Stimmung zu machen. Nach unter 30 Minuten war das Konzert dann auch schon wieder zu Ende und es hieß wieder warten.
Gegen 21:00 knallte dann If The Kids Are United aus den Lautsprechern, die Dropkick Murphys kamen auf die Bühne und das Publikum sang lauthals los. Direkt danach folgten The Lonesome Boatman und The Boys Are Back. Hier gab es dann wirklich kein halten mehr. Für uns Fotografen war das Ganze auch spannend, da die Band drei Podeste am Wellenbrecher aufgestellt hatte und es sich anfühlte, als ob wir mit auf der Bühne waren, als die Band um uns herum hüpfte.
Es folgte ein großartiges und energiegeladenes Konzert, bei dem die Stimmung bei Johnny, I Hardly Knew Ya wieder einen Höhepunkt erfuhr. Das Publikum dankte es ihnen mit einem Megamoshpit. Gegen Ende bat die Band bei Rose Tattoo alle Frauen in die Mitte, die dort ungestört feiern durften. Die Zugabe bestand dann aus I´m Shipping Up To Boston und The Big Man. Shipping Up To Boston ist für mich ihr größter Hit, leider war bei mir oder bei ihnen schon die Luft raus, weswegen es für mich dann nicht die beste Nummer des Konzerts war.
Fazit: Dropkick Murphys verstehen es wirklich die Energie der Band auf das Publikum zu übertragen. Dazu kommen politische Botschaften und eine tolle musikalische Mischung aus Folk und Rock. Daher empfehle ich ganz klar, die Band mal live zu erleben, wenn ihr die Chance habt.















