Ein Thema auf 100 Seiten unterzubringen, ist kaum möglich, oder? Doch, sicher. Das ist seit rund zehn Jahren das Konzept der „100 Seiten“-Buchreihe im Reclam Verlag. Das Thema in dieser Veröffentlichung ist Queer. Folgerichtig beginnt die Information auf der Buchseite des Verlags mit „Alles Wichtige über die LGBTQIA*-Bewegung und ihren Kampf für Gleichberechtigung“.
Daher heißt es weiter: „Queer bedeutet Vielfalt: Queere Menschen haben unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, queer ist alles, was Kategorien sprengt und Heteronormativität in Frage stellt. Die Journalistin Norma Schneider führt ein in all things queer, erzählt von Identität und Community, macht neugierig auf queere Theorie und Kultur und beleuchtet den bis heute andauernden Kampf für Gleichstellung und gegen Queerfeindlichkeit.“
Ich bin generell an Bildung, verschiedenen, diversen Themen interessiert. Egal, ob ich mich diesen direkt zugehörige fühle oder nicht. Es gibt ein paar Themen, die ich für mich persönlich für ein Pflichtprogramm halte. Das mache ich auch an Gesprächen in meinem Umfeld fest aber auch was die Gesellschaft umtreibt, bildet, erweitert et cetera. Da gehört Queer einfach dazu.
„Queer. 100 Seiten“ von Norma Schneider ist wahrscheinlich die best-zugänglichste Version einer Erklärung zum Thema, die mir untergekommen ist. Vieles, was ich bisher gelesen habe, war entweder super-anstrengend zu lesen oder eben mit einem erhobenen, strengen Zeigefinger. Das macht wahrscheinlich auch der Kontext.
Das Cover gibt auch einen guten Überblick über die Stichpunkte, die hier enthalten sind, erklärt werden und worüber die Leserschaft lernen darf. Die Buchreihe finde ich super, das vorliegende Buch ebenfalls. Das konnte ich sehr gut lesen und hat mich in der Einfachheit überrascht. Im positiven Sinne natürlich.












