Die Graphic Novel „Beuys – Die Erfindung der Wahrheit“ von Lenz Mosbacher erschient im April 2026 über den avant Verlag. Auf 264 Seiten, im Hardcover und in schwarzweiß gibt es eine Mischung aus biografischen Details und fiktiven Herbeidichtungen.

Der Autor und Zeichner erläutert das am Ende des eigentlich Graphic Novels ebenfalls, ordnet das politisch und in Hinsicht auf Biografie, Fiktion et cetera ein. Joseph Beuys wird in Kleve geboren und schwankt politisch schon etwas stärker hin und her.

Lenz Mosbacher rät nach dem Graphic Novel, das Werk als Biografie mit fiktiven Anleihen zu sehen und lesen. Für mich kam das ein wenig zu spät, denn ich habe mir mit den anthroposophischen Anteilen und Einflüssen von R. Steiner, den fiktiven „biografischen“ Anteilen und vielen mehr viel zu schwer getan, um das Buch tatsächlich genießen zu können. Mir kam das seltsam vor und hat meinen Lesespaß sehr beeinflusst. Aber halt nicht gut.

Beuys - Die Erfindung der Wahrheit von Lenz Mosbacher
Beuys Die Erfindung der Wahrheit von Lenz Mosbacher

Ich fand das Buch initial interessant von der Beschreibung, aber viel zu langatmig und etwas zu durcheinander. Das Buch als Kunstwerk zu sehen, fällt mir nicht schwer. Es ist eines. Gut gezeichnet, gut geschrieben und eine wichtige Einordnung am Ende. Die Biografie als Kunstwerk zu sehen, die immer weiter geschrieben werden kann und man Gefahr läuft immer mal wieder auf fiktive Elemente zu treffen, finde ich schwierig. Heutzutage bei fiktiven Nachrichten, KI-Halluzinationen und so weiter, weiß ich nicht, ob wir noch mehr Fiktion und damit Unsicherheiten benötigen. Trotzdem irgendwie gut und lesenswert.

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