Eisblume ist zurück: Neue Single „Nimm mich“ nach über 15 Jahren

Damit dürften wohl nur die wenigsten gerechnet haben: Mehr als 15 Jahre nach ihren ersten großen Erfolgen meldet sich Eisblume mit neuer Musik zurück. Am 30. Oktober 2026 veröffentlichte Sängerin Sotiria mit „Nimm mich“ erstmals wieder eine Single unter dem Namen, mit dem sie Ende der 2000er-Jahre bekannt wurde.

2009 gelang Eisblume mit „Eisblumen“, einer Coverversion des gleichnamigen Songs von Subway To Sally, der Durchbruch. Die Single erreichte Platz drei der deutschen Charts, das Debütalbum „Unter dem Eis“ landete auf Platz zwölf. Mit „Ewig“ folgte 2012 ein zweites Album, bevor es um Eisblume zunehmend ruhig wurde.

Female singer on stage leaning toward the crowd, reaching out with a microphone during an outdoor concert.
Sotiria auf dem Mera Luna 2026 Fotograf Matthias Irrgang

Dass Sotiria anschließend unter ihrem eigenen Namen Musik veröffentlichte, hatte allerdings nicht nur musikalische Gründe. Nach der Trennung von ihrem damaligen Management konnte die Sängerin den Namen Eisblume aus rechtlichen Gründen nicht mehr verwenden. Erst nach einem jahrelangen Streit gelang es ihr, die Namensrechte zurückzuerlangen.

Mit „Nimm mich“ knüpft Sotiria nun wieder an ihre musikalischen Wurzeln an. Rockige Elemente treffen auf modernen Pop und die melancholische, düsterromantische Atmosphäre, die bereits ihre früheren Veröffentlichungen geprägt hat. Inhaltlich beschäftigt sich der Song mit emotionaler Abhängigkeit und dem Festhalten an einer Beziehung, obwohl man längst weiß, dass sie einem nicht guttut.

Produziert wurde die neue Single von Henning Verlage, der bereits in der Vergangenheit mit Eisblume zusammengearbeitet hat.

Ob aus dem Comeback auch ein neues Album oder eine Tour unter dem Namen Eisblume entsteht, bleibt abzuwarten. Mit „Nimm mich“ ist jedenfalls der erste Schritt gemacht.

Matthias Irrgang
Von Anfang an dabei, lag mein Hauptaugenmerk zunächst vor allem auf der technischen Realisation des Magazins. Inhaltlich habe ich mich über die Jahre vom Allrounder weg, hin zu den Bereichen Konzertfotografie und Newsredaktion entwickelt. Man trifft mich regelmäßig vor den Bühnen diverser Clubs in NRW, sowie auf meinen Pflichtfestivals (M'era Luna, Amphi Festival).