Die Band hat ihre Wurzeln im melodischen und symphonischen Metal. FlowerLeaf wurde 2017 in Brasilien von den beiden Mitgliedern Vivs Takahashi und Marcelo Kaczorowsky gegründet. Seit 2019 sind sie in Deutschland ansässig. Die Sängerin schreibt sowohl über persönliche Gedanken und Erlebnisse als auch über erfundene Geschichten.
Das Album „Dreamerie“ ist im Februar 2026 erschienen und wurde von Christoph Wieczorek (Annisokay / Sawdust Recordings) abgemischt und gemastert. Marina La Torraca (Battle Beast) übernahm die Aufnahmen der Vocals. Das textliche Konzept dreht sich um Träume, Fantasie, Hoffnung, Leid und Schicksal. Es wird viel mit einer bildhaften Sprache und fantastischen Motiven gearbeitet.
Der Opener „Sandman“ ist von Neil Gaimans Comics und der Netflix-Serie inspiriert. Das zweite Werk ist düsterer und härter als der Vorgänger „Stronger“ aus dem Jahr 2018. „Silksong“ ist beispielsweise vom Videogame „Hollow Knight“ inspiriert und enthält sowohl Figuren als auch Begriffe aus der Welt. Darunter Hallownest, den Little Ghost sowie Seide und Faden. Er schildert Prüfungen, Kämpfe und Entschlossenheit.
Ansonsten sollen die Texte von Vivs’ Träumen beeinflusst worden sein und drehen sich daher um Einsamkeit, Dunkelheit, Fehlern, Unsicherheiten, innere Stärke und vieles mehr. Musikalisch gibt es eine eigene Interpretation aus Power Metal, Symphonic Metal und anderen Einflüssen. Vivs’ Gesang ist nicht nur clean, sondern kommt auch mit akzentuierten Screams daher.
Die EP „Dreamerie – The Prelude“ kenne ich leider nicht. Aber wenn sie auch nur annähernd an die Qualität der neun Stücke auf diesem Longplayer kommt, sollte man sich diese auch anhören. Ein überragend gutes Album, eine einzige Hitmaschinerie, die unglaublich Spaß macht und mit zu den spannendsten Entdeckungen seit Jahren aus diesen Genres für mich zählt.












