Am Samstag Abend war eine Menge los in Esch-Alzette, da die Show einer der bekanntesten Bands, Disturbed, ausverkauft war. Der Einlass und die Show wurden eine halbe Stunde nach vorne verlegt und es standen um 18:20 schon eine Menge Leute am Eingang.
Um Punkt halb 7 war dann der Einlass und die Halle füllte sich sehr schnell mit einer stetig wachsenden Menschenmenge.

Pünktlich um 19:30, dämmerte sich das Licht und das Intro, „The Imperial March“, der Band Skindred ertönte. Direkt danach spielten sie den Song „Big Things“ aus ihrem gleichnamigen neuen Album, das am 27. April 2018 erschien. Skindred überzeugten mit ihrem Ragga Punk Metal und bei den Zuschauern war die Partystimmung deutlich anzumerken. Benji Webbe hegte einen guten Kontakt zu dem luxemburgischen Publikum. Sie gestalteten ihre Show mit coolen, sowie lustigen Momente und Sprüchen und bezogen das Publikum immer mit ein. Die Setlist war eine bunte Mischung aus alten, sowie neueren Songs.
Was man von Skindred behaupten kann ist, dass sie eine spektakuläre und energiereiche Show geliefert haben.

Das Intro von Disturbed wurde schon um 20:40 abgespielt und auf einer grossen Leinwand wurden Ausschnitte aus älteren Konzerten, ihren Fans und aus ihrer beginnenden Karriere gezeigt. Direkt nach dem Intro kamen Mike Wengren, John Moyer, Dan Donegan und David Draiman auf die Bühne und David kündigte mit den Worten „Are you Ready“ den Song an.
In der Menge merkte und vorallem hörte man, dass die Luxemburger auf jeden Fall bereit waren.

Einige hörte man mit singen, andere sah man headbangen und vorallem durch die Leinwand, sah man das Strahlen des Publikums. Das war von Vorteil, denn diejenigen die nicht so gut auf die Bühne sahen, verpassten durch die Übertragung nichts.
Jedes Bandmitglied konnte ein Solo zu bestimmten Songs vorführen. Die Cover Songs von Genesis, „Land of Confusion“, und von Simon und Garfunkel, „The Sound of Silence“ durften in der Setlist von Disturbed natürlich nicht fehlen!

Zu dem Song „A Reason to Fight“ wurde die Message übermittelt, dass jeder innere Dämonen hat, die man bekämpfen muss und dass man diese nicht alleine zu bewältigen braucht. Diese Nachricht ging auch an die Menschen, die wissen, dass es anderen nicht gut geht und helfen können.
Zum Schluss wurden auch die Telefonnummern von Hilforganisationen, in Luxemburg, gezeigt, wo man sich in diesen Fällen melden kann. Dafür bekam die Band einen riesigen Applaus.

Disturbed gaben nach „Inside the Fire“ noch 3 Zugaben und zwar die Songs: „The Light“, „Stricken“ und „Down with the Sickness“. Zu dem Song „The Light“ hatte David eine Familie auf die Bühne geholt, die dort den ganzen Song mit der Band verbringen konnte.

Beide Bands lieferten eine tolle und hinreissende Show.

Bericht und Fotos: Nora Grethen