Als KInd erlebte Nova Terrel den Tod ihres Vater bei einem experimentellen Ölförderungsprojekt mit. Vater Terrel ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen und danach ist nichts mehr, wie es einmal war.

Mit der Firma, für die ihr Vater gearbeitet hat, stimmt irgendetwas nicht. Das „Mother Nature“-Projekt sorgt sich zwar um sauberes Wasser für den kleinen Ort Catch Creek, dennoch geht hier etwas nicht mit rechten Dingen zu.

Als erwachsene Frau stellt sich Nova gegen den Ölgiganten und macht eines nachts eine schreckliche Entdeckung. Die wahre Natur des Projektes „Mother Nature“ ist ein lange schlummernder Schrecken. Dieser ist nun erwacht und droht alles und jeden zu vernicht.

Erschienen ist der Comic-Band Anfang Februar 2026 beim Verlag Panini Comics Deutschland. Die Schauspielerin Jamie Lee Curtis war nicht nur hier als Autorin tätig, sondern hat auch das Drehbuch für einen kommenden Film adaptiert.

Mother Nature - Die Rache der Erdgeister! von Jamie Lee Curtis, Karl Stevens, Russell Goldman
Mother Nature Die Rache der Erdgeister von Jamie Lee Curtis Karl Stevens Russell Goldman

Nova Terrel musste mit ansehen, wie ihr Vater bei einer Ölförderung der Cobalt Corporation ums Leben kam; seitdem hegt sie einen tiefen Hass auf das Unternehmen. Die Geschichte spielt in der fiktiven Stadt Catch Creek in New Mexico. Sie begibt sich auf einen Rachefeldzug, bei dem sie mit Vandalismus und Sabotage gegen die Cobalt Corporation vorgeht.

Die Geschichte spielt im sogenannten Four-Corners-Gebiet, eine Region im Südwesten der Vereinigten Staaten, die aus dem südwestlichen Zipfel von Colorado, dem südöstlichen Zipfel von Utah, dem nordöstlichen Zipfel von Arizona und dem nordwestlichen Zipfel von New Mexico besteht. Der größte Teil des Four-Corners-Gebiets gehört halbautonomen indigenen Nationen an, von denen die Navajo-Nation die größte ist, gefolgt von den Stammesreservaten und Nationen der Hopi, Ute und Zuni.

Von den Navajo, wenn ich mich nicht gerade arg täusche, wurden auch Berater hinzugezogen, um die Traditionen, Praktiken und ähnliches mit gebührendem Respekt zu behandeln. Das finde ich sehr gut.

Den Comic fand ich daher auf mehrfacher Ebene interessant. Kritik an umweltschädlichen Verhalten, gebührender Respekt den verschiedenen Völkern gegenüber, Hervorheben der Wichtigkeit der Natur und vieles mehr.

Mother Nature ist auch ein vielseitig interpretierbarer Name und wer damit wohl gemeint ist, bleibt der Autorin vorbehalten. Oder? Beim Lesen jedenfalls gibt es Hinweise darauf, wer gemeint sein könnte. Es wird aber auch Gaia erwähnt. Und im Baskenland gibt es Amalur.

Mir hat die Graphic Novel schon sehr gefallen.

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