Der Name klingt wie ein Gedicht. Die französische Band „Collection dárnell-Andréa“ haben mit ihrem melancholischen Coldwave in ihrer Heimat bereits einen Bekanntheitsstatus. Seit 2002 sind sie in der Obhut vom „Elfenmusik“-Label Prikosnovenie, und versuchen mit ihrem neuen Werk „Exposition, eaux fortes et méandres“ die Menschheit auch international zu erreichen.

Collection d´Arnell-Andréa , bestehend aus den Mitgliedern Jean-Christophe d´Arnell, Chloé St Liphard, Xavier Gaschignard, Franz Torrès-Quévédo, Carine Grieg, Thibault d´Aboville und Vincent Magnien, musizieren schon seit 1988. Alles begann mit der im selben Jahr erschienenen Maxi-CD „Autumn´s Breath for Anton´s Death“. Bis zum heutigen Zeitpunkt, inzwischen mit 12 produzierten Alben, haben sie sich in die Richtung Coldwave mit klassischen, romantischen Einflüssen entwickelt.

Laut Aussagen der Band und des Labels orientiert sich das aktuelle Album besonders an Musikgrößen wie „Faith an the Muse“, „Nine Inch Nails“, „Christian Death“, „Sonic Youth“ und „DCD“, obwohl man auch Sounds heraushören kann, die stark an „Depeche Mode“ erinnern.
Bemerkenswert an dieser Band ist, dass trotz der Elektronik-Elemente die Musik eine neuromantische Ader hat. Akkustische Instrumente, wie das Cello aus der Klassik tragen viel dazu bei. Die Stimme der Sängerin Chloé und die französische Sprache an sich wirken hier sehr melancholisch. Alle Lieder sind relativ langsam gehalten, wirken etwas träge, schleppend und doch nicht leblos.
„Exposition, eaux fortes et méandres“ besitzt ein gewisses Flair von „Industrie-Romantik“ durch kalte Klänge, aber gefühlvollen, sentimentalen Gesang, unterstützt von der Akkustik. Dieser Fakt dürfte nicht nur das Gehör von Coldwave-Fans erfreuen.
Dieses Werk empfehle ich besonders Jedem, der frühen Gothic mag, weil hier sehr viele Elemente miteinander verwoben sind, die aus den Wurzeln dieser Szene stammen.

CD ist nur bei Prikosnovenie erhältlich (siehe Link zum Label).

Autor: Norma

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