Bei Orbit Culture handelt es sich um eine schwedische Melodic-Death-Groove-Metal-Band, die sich im Jahr 2013 in Eksjö formiert hat. Die Gruppe besteht aktuell aus Sänger und Rhythmus-Gitarrist Niklas Karlsson, Lead-Gitarrist Richard Hansson, Bassist Fredrik Lennartsson und Drummer Christopher Wallerstedt. Veröffentlicht wurden bisher fünf Studioalben und vier EPs. Eine der EPs ist „The Forgotten“.
„The Forgotten“ ist die vierte EP der schwedischen Melodic-Death-Metal-Band Orbit Culture, die am 1. Dezember 2023 veröffentlicht wurde. Dies war die letzte offizielle Veröffentlichung unter dem Label Seek & Strike, bevor die Band am 18. Januar 2024 einen Vertrag mit Century Media Records unterzeichnete.
Diese EP enthält zwei verworfene Songs, die es nicht in die Endfassung ihres Albums „Descent“ geschafft haben („The Upheaval“ und „Sound of the Bell“). Laut Band waren diese wohl im Kontext von „Descent“ zu experimentell und hätten nicht gepasst. Außerdem gibt es den neu geschriebenen Song „While We Serve“, den die Band unmittelbar nach ihrer Tour mit Avatar im Jahr 2023 bei der Rückkehr nach Schweden schrieb.
Die EP gilt als Dankeschön an die Fans und ist die Erfüllung des Vertrags mit dem vorherigen Label. Die drei Songs geben rund 18 Minuten Metal-Spielarten auf die Ohren. Mittlerweile habe ich die Platte viel zu oft gehört. Die wenigen Stücke ziehen auch sehr schnell an einem vorüber.
Allerdings gibt es nicht bemerkenswert viel, was sich in meinen Gehörgängen eingebrannt hat und sonderlich heraussticht. Klar, die Band macht gute Arbeit und man sich das ganze locker einige Dutzend Male anhören (so bei mir geschehen), aber dann ist es auch irgendwann gut. Und die Grenze zu Gut und ganz gut zu ist ganz okay und passabel ist zumindest bei mir sehr schnell überschritten. Daher schreibe ich die Review, bevor ich die Platte gar nicht mehr mag, weil ich sie zu oft gehört habe. Das wäre nicht meine Intention und Sinn der Sache.
Die Kombination aus Melodic Death Metal und Groove Metal ist auf jeden Fall stark präsent. Irgendwo stand auch ein Vergleich zu Lamb Of God, was für mich ein „Och, nö, muss nicht sein“ wäre. Für andere wiederum das genaue Gegenteil. Kann man sich anhören und könnt ihr im Video oder nachfolgend im Album-Stream tun.















