Leichtmatrose - Jonny fand bei den Sternen sein GlückVor einigen Tagen flatterte uns die neue EP von Leichtmatrose ins Haus. Vom Künstler hatte ich bisher nur in Verbindung mit der letzten Tour von Joachim Witt gehört. Denn Leichtmatrose traten dort als Vorband auf. Nun aber zu seiner aktuellen EP Jonny fand bei den Sternen sein Glück.

 

Artwork: Die CD kam im Digipack mit einem Foto des Künstlers auf dem Cover und einem weiteren inseitig. Darüber hinaus gab es leider kein Booklet.

 

Tonqualität: Die Tonalität ist gut – Gesang und Instrumente sind gut zu hören.

 

Musik: Insgesamt gibt es auf der EP vier Lieder zu hören. Wobei Jonny fand bei den Sternen sein Glück ein Mal als reine Version und ein mal Lude Mix auftaucht. Jonny fand bei den Sternen sein Glück als erster Titel startet mit einem sehr holprigen deutschen Text und wird dann poppig und mitsingbar. Bei Hier drüben im Graben kommt Joachim Witt zu Unterstützung dazu. Dieser Song regt mit seinem Text sehr zum Nachdenken über den die Einsamkeit eines Soldaten im und nach dem Krieg an. Was der Künstler damit beabsichtigt ist natürlich eurer Interpretation überlassen. Musikalisch ist es eine traurige Ballade mit Klavierintro. Reingelegt erklärt mit einem traurigen komplexen Text die Enttäuschung die durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden kann. Dieser Titel ist langsam ohne wirklich eine Ballade zu sein. Mich reißt er allerdings nicht vom Hocker.

 

Fazit: Insgesamt ist diese EP textlich relativ anspruchsvoll um nicht gar zu sagen, anstrengend. Musikalisch bietet sie zwei poppige und zwei eher langsame Stücke. Leichtmatrose versucht durch intelligente und tiefsinnige Texte zu beeindrucken. Das wird jedoch im Deutschen oft eher anstrengend. Insgesamt trifft es leider nicht ganz meinen Geschmack, aber dennoch bekommt man mit der EP sehr interessante Musik auf die Ohren, das sich lohnt hineinzuhören.

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