Nach ihrem letzten Werk „Unisex“ sind gute zwei Jahre vergangen, jetzt lassen Northern Lite mit ihrem neuen Album „Super Black“ erneut von sich hören.
Mit insgesamt 13 Tracks gibt es wieder eine Achterbahnfahrt auf die Ohren – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Dabei geht es insgesamt ausgesprochen flotter voran, die Stücke sind eingängiger und Clubkompatibler geworden, auch wenn der Opener „Liar“ etwas ganz anderes erahnen lässt. Ein eher ruhiger Beginn mit rockigen Elementen und verhaltenen Synthie Arrangements lenkt einen zunächst in eine vollkommen andere Richtung.
„Girl With A Gun“ geht es gleich viel offensiver an, und knallt dem Hörer bereits nach weniger als einer Minute eine geballte Wucht aus Gitarrenriffs entgegen, die an das Erfolgsrezept von 2006 anknüpft. Auch „If I Knew“ springt auf diesen Zug auf, und glänzt mit besagter Mischung.

Danach geht es ungewohnt ruhig weiter, was der bisherigen Euphorie zunächst einen herben Dämpfer versetzt. „Different“, „I Can´t Tell“ und „I´m So Glad“ unterscheiden sich hierbei eher wenig: Ruhiger, latent melancholischer und fast schon beinnahe kuscheliger Rock mit sanften Synthie Elementen verleiht diesen Stücken eher eine Prädestination für die ruhigen Stunden allein zu Hause.

Insgesamt haut einen das neue Werk nicht wirklich um, auch wenn es tendenziell gut hörbar ist, so fehlt doch eine gewisse Kontinuität. Dafür bietet „Super Black“ bestimmt für jeden etwas, und kann sich nicht vorhalten lassen, monoton zu sein.

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