Zwei Jahre sind seit dem letzten Album „Without A View Of Things“ vergangen und nun sind In Mitra Medusa Inri aus Mönchengladbach mit dem neuen Album wieder am Puls der Zeit.
Und dabei sind sie sich treu geblieben: Wieder eingänig schöne Titel, die mit der eindringlichen Stimme des Sängers Holger Meyer melancholisch getragen, aber nicht depressiv wirken. Die dezenten Elektro-Elemente im Hintergrund arrangieren sich perfekt mit dem Gesamtbild.
Was Fans mit Sicherheit freuen wird ist, das auf dem aktuellen Album gleich 5 Songs mit deutschen Texten der Hörerschar zur Verfügung und zum Verweilen einlädt. Und die haben es in sich. Gleich der Titeltrack „Nimm die Lügen von mir“ bleibt unvergesslich im Schädel hängen. Noch mehr Ohrwurmcharakter hat „Keine Fragen“, eine sehr geniale Hookline lässt einen nicht mehr los. In diesem Fall kann ich sogar dem Pressetext zustimmen.
Wer bis dahin der Magie von IMMI noch entkommen konnte, kann es spätestens jetzt nicht mehr. Es gibt nur durchweg positives über das Album zu berichten. Kein Song tanzt aus der Reihe und steht wie ein Fels für sich. Die komplette Bandbreite lässt sich nur erahnen – es ist auch kein Hören, sondern vielmehr ein Erleben dieser Platte.
Ein zusätzliches Bonbon gibt es mit dem bisher unveröffentlichten Bonustrack „Sag mir wo die Blumen sind“, die IMMI bereits 1998 aufgenommen haben.
Aber auch die anderen Songs können sich hören lassen. Der durchgehend dunkle Unterton lässt den Hörer von der ersten Minute an im Album und in den Melodien versinken. Wer also bisher noch nicht auf In Mitra Medusa Intri gestossen ist, sollte das schnellsten nachholen.
Autor: Eniz












