Am 30.03.2007 erschien die gleichnamige EP von JaiDeep. Als eine Gegenformation zur Popberieslung unserer Gesellschaft gegründet, lassen es die vier Stuttgarter rocken.
Stilistisch gesehen pendeln sie irgendwo zwischen Downset und H-Blocks an. Durch typische Shout-, treibende Drum-, klassische Rock-, Stoner- und Metal- Elemente bilden sie gewiss einen Kontrast zur allgemeingültigen Poplandschaft, allerdings ist das hier alles nicht neu und schon dagewesen.
JaiDeep zeigen sich hier auf ihrer 21 Minütigen EP nicht mehr als durchschnittlich. Die Songs sind technisch perfekt eingespielt, es fehlt allerdings an neuen Ideen und so klingt es wie eine Kopie einer Kopie von hunderten schon dagewesenen und bereits in der Versenkung verschwundenen Bands.
Das Schema ist dabei immer das gleiche: Drums, laute E-Gitarren und ein Sänger, der teilweise wie Layne Staley (Gott habe seine Seele gnädig) von Alice In Chains klingt. Im Grunde genommen kann man den Gesang dieser Art von Musik praktisch grob in zwei Lager teilen: Die einen, die ins Mikro grölen und die anderen, die mit besonders lang anhaltender Gesangskunst quasi einen Kontrast zur Knüppelmusik im Hintergrund bilden. JaiDeep reiht sich in die zweite Gruppe ein.
Und so schleppt sich die EP bis „Just“, dem vierten Track der EP. Etwas akzentuierter im Intro verlieren sie sich allerdings wie die Songs zuvor in nicht näher einzugehenden Staccato E-Gitarrengewitter. Und so gehen dann auch 21 Minuten Musik zu Ende. Es bleibt kein Lied im Ohr hängen. Einzig allein die ruhiger gespielten Songs, wie der Abschluss „The Beauty In The Simplicity“ geben der Band dann doch noch etwas Eigenständiges, doch dies verliert sich leider auch sehr schnell in den zuvor genannten oft gehörten Soundstrukturen.
Autor: Eniz












