Illusion Of Light setzen sich aus drei Musikern zusammen und kommen aus Leipzig. Ihr Album „Ferngesteuert“ erschien im März 2007, nachdem sich das Trio 2003 gegründet hatte.
Ihre Bühnenpremiere hatten Illusion of Light 2004 im Rahmen der Museumsnacht im Schillerhaus in Leipzig. Danch folgten Aufrtitte über das komplette Jahr hinweg, ehe sie dann mit der Vertonung „Licht und Wärme“ und „Spruch des Confuzius“ von Friedrich Schiller weiter ihren Weg verfolgten. Es folgten Internetradioauftritte, ehe man dann mit diversen Band-Contests schließlich beim Sonic Seducer Band Contest 2006/2007 landete und einen respektabelen 9. Platz unter tausenden von Mitstreitern gemacht hatte.
Dies wären nur die wichtigsten Eckdaten des Trios, die in den letzten Jahren sehr aktiv waren.
Im August 2006 folgte dann der myspace Auftritt von Illusion of Light und zuletzt spielten sie im Mai beim Sommerfest des FC Sachsen Leipzig und es scheint, als ob die Erfolgsgeschichte noch lange nicht zu Ende ist.
Nun ist das vorläufige Ziel erreicht und „Ferngesteuert“, das mittlerweile siebte Werk, ist geboren. Wirft man einen Blick in das Album, so kann man die Musik, die Illusion of Light machen, zunächst einmal in die Synthie-Pop-Ecke einordnen. Es werden Erinnerungen an die Anfangsjahre von Terminal Choice wach, obgleich die Vocals wiederum an Melotron erinnern. Die Stimme des Sängers Marco Gahrig spielt in etwa in der selben Liga wie De/Vision. Duettiert wird er hierbei von seiner Gesangspartnerin Julia Richter, musikalische Unterstützung gibt es von Richi, der an den Reglern das Ganze abrundet.
Nun muss man sich fragen, ob die oben genannten Einflüsse tatsächlich ausreicht, um aus Illusion of Light eine eigenständige Band zu machen. Überspielen die Einflüsse vielleicht ihr wahres Können? Werden sie durch ihre Vorbilder zu sehr inspiriert? Ich wage ein vorsichtiges „Ja“ abzugeben. Es ist offensichtlich, dass hier mehrere Einflüsse zusammenkommen, was einen leichten Schatten wirft.
Nicht zu unterschätzen ist allerdings, was sie aus ihren Einflüssen machen, denn das kann sich hören lassen. Eingängige Melodien, die sofort im Ohr hängenbleiben. Mögen sich Einflüsse vermischen oder ähneln: für ein Full-Lenght Album ist das schon sehr stark. Ich hoffe bloß, dass sich die Entwicklung in der nächsten Zeit in einer eigenständigere Arbeit niederlegen wird, da man ansonsten Gefahr läuft, in der Masse unterzugehen.
Autor: Eniz












