Was macht man am ersten Advent als Mindbreed-Journalist? Genau. Die Weihnachtsstimmung genießen und das Ballet die Schneekönigin (Snedronningen) anschauen. Ballet ist jetzt nicht eines der typischen Dinge für Mindbreed, aber mit dem Alter werde ich immer neugieriger. Fotos waren leider nicht während der Vorstellung erlaubt.
Und seit dem Film Black Swan wissen wir ja alle, das Ballet nicht langweilig ist.
Für mich stand an diesem Sonntag ein Besuch im berühmten Tivoli an. Der Park war komplett mit Weihnachtsdekoration geschmückt und es lag wirklich ein Zauber in der Luft, als ich durch den Park streifte. Also ganz in Ruhe zum Konzertsaal des Tivolis. Es war wirklich magisch.
Die Zahlen waren gigantisch im Vorfeld. 36 Tänzer aus 11 Ländern, 546 handgemachte Kostümteile und 200 Balletschuhe. Wie bereits bei vielen Veranstaltungen hat auch hier Königin Margrethe einen wichtigen Beitrag geleistet und war auch bei der ersten Vorstellung im Publikum. Mindestens genau so spannend ist, dass die dänische Musikerin Oh Land, die Musik geschrieben hat.
Also auf geht es in ein Abenteuer voller Liebe, Mut, Boshaftigkeit und Unschuld.
Der Konzertsaal des Tivolis füllte sich langsam ab 12:00 und das Publikum war bunt gemischt mit einigen Kindern. Gegen 13:00 wurde das Licht gedimmt und eine Räuberin gab uns eine kurze Introduktion zur Geschichte. Denn während das Stücks wurde nicht gesprochen. Die Tänzer schwebten beinahe laut- und schwerelos über die Bühne. Am Anfang folgte wir den beiden Hauptfiguren, wie sie Weihnachten feierten und dann wurde Kaj verzaubert und begab sich auf die Reise zur Schneekönigin. Zum Glück zögerte Gerda nicht ihm zu Folgen und zu versuchen ihn zu retten.
Dann gab es 15 Minuten Pause zum Pippigehen und Beine strecken.
Gerda kam der Schneekönigin immer näher und zum Glück gab es am Ende ein Happyend.
Spannend war die multimediale Technik. So wurden viele Hintergrundbilder von Königin Margrethe gezeichnet hinter die Tänzer projiziert. Spannend war auch die Musik des Liveorchesters. Besonders spannend wäre die Shamanentrommeln, die den Saal zum beben brachten.
Fazit: Die Balletvorstellung Snedronningen war ein grandioses Gesamtkunstwerk. Tolle Musik, phantasievolle Kostüme und wundervoller Tanz. Alle, die die Chance haben, diese Stück zu sehen sollten es wirklich tun. Wer es nicht schafft, dass sich den 26.11.26 in den Kalender schreiben, wenn es den Nussknacker gibt.













