Killswitch Engage

In den vergangen Jahren gab es im Metal-Bereich eine junge Bands, die aus der Masse herausstechen, eine davon ist zweifelsohne Killswitch Engage. Man veröffentlichte einige sehr erfolgreiche Alben, spielte auf den größten Festivals auf dem Globus und erfand sich immer wieder neu. Mit dem neuen Album Disarm the Descent im Gepäck machten sich die Jungs auf eine Deutschland-Tournee. Da man aber auch immer Newcomern eine Chance bieten möchte, nahm man die Kollegen von Heartist mit nach Europa.  Mit genau dieser Band begann auch der kurzweilige Abend im ausverkauften C-Club in Berlin.

 

 

Obwohl die Jungs grade erst ihre EP veröffentlicht hatten, sah man ihnen die Begeisterung an mit der sie auf der Bühne standen und es schafften das verwöhnte Berliner Publikum zu animieren.  Das ungewöhnliche Stück „Rhinestone“ zündete sofort und sicherte der Band viele Sympathien. Nach insgesamt knapp 20 Minuten war der erste Gig in Berlin Geschichte und hinterlies auf beide Seiten eine gute Erinnerung. Harter kompromissloser Metalcore direkt aus dem Herzen Amerikas begeisterte zu Recht das Auditorium.

 

Nach einer kurzen Pause enternden die Jungs von Killswitch Engage nun die Bühne.  Sanfte und ruhige Klänge gefallen den Jungs eher nicht und so bretterte man mit „Helen me“ sofort gleich richtig los. Von der ersten Sekunde an hatte die Band die Fans komplett in ihren Bann gezogen und es entstand sofort das erste Moshpit. Die Fans feierten die Band, die ihren Metalcore dem begeisterten Publikum mit voller Härte darboten.  Auch die neuen Songs wie „The new awakening“ zündeten sofort. Der gesamte Zuschauerraum war ein einziges Moshpit, die Temperatur stieg unweigerlich und erreichte den Siedepunkt bereits nach der Hälfte des Sets. Energiegeladen und spielfreudig wie selten zuvor zeigte der neue alte Sänger von Killswitch Engage, was diese Band so einzigartig macht. Die Abwechslung von  Growl- und die Gesangspassagen gemischt mit harten Gitarrenklängen sind das Markenzeichen der Jungs aus Westfield. Die Höhepunkte waren „ Arms of sorrow, „ No end in sight“ und „ In due time”. Besser und vor allem härter spielt derzeit keine andere Metalcore Band. Nach zwei Zugaben verließen die Amerikaner begeistert die Bretter in Berlin und versprachen ein sehr baldiges Wiedersehen.

 

Fazit: Eine harte Band, die weiß, wie sie zu rocken hat. Selbst die neuen Songs wurden abgefeiert und zeigten einmal mehr, dass Metalcore im harten Bereich eine feste Größe geworden ist. Killswitch Engage haben den Sprung vom Trend-Act zur festen Größe geschafft. Man darf also gespannt sein, wie uns diese Band weiter begeistern wird.  

 

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