The Boys You Know sind der neue Stern am österreichischen Indie Himmel. Wir hatten für euch die Möglichkeit, für euch in das neue Album Purple Lips reinzuhören.
Artwork: Für uns gab es das Album im feinen Digipack. Leider hat unsere Version kein Booklet. Auf dem Schwarz/Weiß Cover ist ein junger Mann mit einem mustergültigen Gesichtsausdruck a la James Dean abgebildet, auf der schlicht schwarzen Rückseite findet man praktischerweise die Tracklist und noch mal eine Erinnerung daran, welche Band man sich nun anhört.
Tonqualität: Das Album ist gut produziert. Sowohl der Gesang als auch der auch die Rockinstrumente kommen gut zur Geltung – Keinerlei Grund zur Beanstandung.
Musik: Der Eröffnungssong des Albums mit dem Titel Low knallt von der ersten Sekunde in die Rocksaiten. Man wird sofort in die rockige Stimmung des Albums hineingezogen. Danach folgt The Cult – Dieses Lied definiert eigentlich das Album und den Sound der Band. Nach mehrmaligen Hören denke ich bei dem Lied immer und immer wieder „Das is‘ es!“. Der Song beginnt mit einem rockigen Intro mit Trommeln und einem coolen, beinahe schon abgebrühten Gesang. Immer wieder brechen fette Gitarrenriffs durch den eingängigen Rhythmus. Titel 5 – Cover Me – Klingt nach einem seichten Folk Hit aus der Feder von John Fogerty. Leichtfüßig begleitet die Gitarre den eingängigen Gesang. On The Wagon ist auch noch mal ein heißer Anspieltipp – Hier wird am Anfang ordentlich losgeknallt und plötzlich kommen Gitarrensoli a la Carlos Santana auf die Ohren. Das klingt gut und einfach sehr spannend. Beim vorletzten Titel Lonely wird die Band noch mal richtig mutig und flippt am Ende etwas aus. Dieses verrückte Ende könnte durchaus von einer Liveeinspielung der Band The Doors stammen. Meine Meinung zu diesem Song schwankt zwischen „Ich hasse ihn“ bis „Ich liebe ihn“, je nach Stimmungslage.
Fazit: Insgesamt ist Purple Lips von The Boys You Know ein empfehlenswertes Indie Album. Der Sound erinnert mich immer wieder an den Rock der 90er-Jahre. Dabei bewegen sich die Jungs in dem Sound von Pearl Jam plus Smashing Pumpkins plus Elementen aus dem Santana-Gitarrenspiel. Den Rest müsst ihr einfach selbst hören.












