Bereits vor einiger Zeit haben wir über das Debutalbum Sthenic von Niels Vejlyt berichtet. Der junge Herr aus Dänemark ist für seine ausgefeilte Gitarrentechnik bekannt. Er vereint dadurch Elemente Melodic– und Shredguitar zu einer eigenen Art von Progressive Metal. Nun bekamen wir sein neues Meisterwerk Sage´s Recital, um es auf den Prüfstand zu stellen.
Artwork: Ein fetziges Fantasycover, mehr bekamen wir leider nicht zugeschickt.
Tonqualität: Wie auch das letzte Album super klar abproduziert. Gesang, Schlagzeug und natürlich die Gitarre sind gut zu hören.
Musik: Progressive ist hier das passende Stichwort. Das Album mit seinen 7 Titeln drückt einen vom ersten Ton bis zum Schluss in die Sitze. Mein absoluter Lieblingstitel ist The last Battle. Das Mammutstück, mit über 15 Minuten Spielzeit, beginnt wie eine scheinbare Fingerübung auf der Gitarre, hat Elemente mit ruhigem Gesang sowie dem typischen Sound des Künstlers (Gitarre, Schlagzeug und Gesang in einer fetten Mischung). Insgesamt gleicht es eher einer Oper als einem gewöhnlichen Metaltrack.
Fazit: Die Verliebtheit des Künstlers in sein Instrument ist immer noch gut zu hören. Das Album ist für Liebhaber der Stromgitarrenmusik ein absolutes Must have. Wer es nicht so gitarrenlastig mag, sollte erstmal reinhören. Denn ihr müsst selbst entscheiden, ob ihr nicht genug von Gitarre haben könnt oder das hier bereits eine Überdosis für euch ist.













