Obwohl In our heads bereits das fünfte Album der Combo Hot Chip ist muss ich zu meiner Schande zugeben, dass ich noch nie etwas von der Band gehört hatte. Doch als die CD in der Redaktion landete, wusste ich, diese CD macht süchtig und ich muss sie haben – Ich meine natürlich rezensieren.
Artwork: Für uns gab es die 11-Titel-Version im Digipack. Wie die Musik ist auch das Cover knallig bunt gestaltet, doch ein Booklet sucht man vergebens.
Tonqualität: Der elektronische Sound kommt sowohl im Mindbreedmobil als auch auf der Referenzangabe gut rüber. Allerdings ist es auch kein bahnbrechendes Klangerlebnis, da teilweise die Instrumente und der Gesang zu dicht bei einander liegen.
Musik: Jaaaa, endlich! Nun endlich der Grund warum es so süchtig macht. Die CD klingt wie ein Album aus ein anderen Zeit. Es scheint als hätten sich Earth, Wind and Fire und die Village People für ein neues Projekt zusammengeschlossen. Eine Funky-, Boogy- und Elektromischung die von den Ohren direkt in die Hüften und das Tanzbein durchschlägt. In der Hörlounge schallte einige hundert mal How do you do durch den Raum. Dieser poppige Track macht einfach nur gute Laune und erinnert an Schlaghosen, Disco und einen Sommer lange vor meiner Zeit.
Doch das Album enthält auch etwas nachdenklichere Stücke, wie Look at where we are.
Fazit: Insgesamt eine Band und ein Album, welches aus der breiten Masse heraus sticht. Eine Mischung aus Funk, Groove, Disco und allem was heutzutage in Vergessenheit geraten ist. Insgesamt ein sehr geniales Album ohne wie eine Kopie aus der damaligen zeit zu klingen. Für mich DER Sound des Sommers 2012!












