Mit „Synapsentanz“ legen Genetic Disorder ihr Debut bei dem Label DarkmusiX vor. Der Stil bewegt sich irgendwo zwischen Industrial, EBM und Electro. Die Tracks sind allesamt wie für die Clubs geschaffen. Dort kommen die Songstrukturen und feinen Klangbilder am besten zu Geltung. Allerdings: Auf Dauer wird Genetic Disorder etwas eintönig und wenig innovativ.
Zwei Titel stechen bei dem Ein-Mann-Projekt jedoch heraus: „Haloperidol“ und „Generation-X“. Diese haben ganz klar das Zeug zum Clubhit sowie für Sampler. Beide verfügen über eine einprägsame und zugleich tanzbare Melodie. Das besondere an der Musik von Genetic Disorder ist, dass die Lyrics meist aus einem Sample und dabei teilweise nur aus einzelnen Wörtern bestehen (Beispiel: „Angstillusion“).
Insgesamt ist „Synapsentanz“ ein solides Debut, welches jedoch kaum Innovationen bietet. Neben den zehn regulären Tracks enthält das Album als Bonus noch fünf Remixe verschiedener Albumsongs.












