Am 18. Juli 2025 erscheint das neue Studioalbum „I Beat Loneliness“ von der Band Bush. Das zehnte Werk erscheint via earMUSIC, von dem am 17. April 2025 der erste Einblick in Form von „60 Ways To Forget People“ erschienen ist.

© Bush - I Beat Loneliness
© Bush I Beat Loneliness

Zum Song sagt der Frontmann Gavin Rossdale: „Dieses Album spricht die alltäglichen Herausforderungen an, die wir alle erleben. ‚60 Ways To Forget People‘ ist eine Hommage an all die gebrachten Opfer, die Hingabe und den Fokus, den es braucht, um besser zu werden – jederzeit und in allem.“

Am 6. Juni folgte die zweite Single mit dem Titel „The Land Of Milk And Honey“. Gavin Rossdale sagt über die Single: „‘The Land of Milk and Honey‘ ist eine wilde Reise und enthält die Essenz des neuen Albums ‚I Beat Loneliness‘. Der Song ist dafür gemacht, um laut gehört zu werden. Er ist gleichermaßen befreiend und motivierend!“

Im Zentrum stehen Dinge wie Isolation, Missverständnisse und Spaltung. Ebenso auch Selbstverletzung, Selbstmedikation und fragile psychische Gesundheit. Wie Rossdale es ausdrückt: „Jeder geht durch etwas und jeder muss damit umgehen.“

Weiter weiß der Sänger folgendes zu sagen: „Musikalisch will ich so hart wie möglich sein und gleichzeitig so sanft wie möglich. Es ist das Spiel von Festhalten und Loslassen im Leben, und wir brauchen diese Momente des Loslassens. Jeder hat FOMO, jeder denkt, er sei unzureichend oder liefere nicht das, was andere liefern – und hat Angst davor. Die Menschen kämpfen.“

Der Opener „Scars“ ist aufgrund des Textes einer meiner Favoriten, aber ich mag auch „We Are Of This Earth“ und andere Stücke. Es ist ein bisschen schwierig reinzufinden, vielleicht liegt es an gravierend unterschiedlicher Musik (die Platte, die ich vorher gehört habe, war eher härterer Metal, mit Gesang, der nicht so ohne weiteres verständlich war im auditiven Sinne).

Trotzdem oder deshalb macht die Platte auch Spaß, bittet Erholung, Abwechslung und einer anderen Themenvielfalt. Eine, die auch wichtig ist. Denn: Wenn wir uns nicht um uns selbst / unser Selbst kümmern, verkümmern wir. Auf lange Sicht zumindest.

Die zwölf Stücke auf etwas mehr als 45 Minuten bringen Abwechslung in Themenwahl, aber auch in Sachen Musik. Schönes Cover, gute Musik und angenehm ruhig. Ein bisschen Variation lohnt sich.

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