Achtung, es gibt sie noch. Die typischen Klänge der Achtziger im Guns N Roses Stil. Taletellers legen hier die bessere “Chinese Democracy” vor. Sie klingen wie Guns N Roses zu ihren besten Zeiten, nur etwas härter. Selbst der Gesang erinnert stellenweise an Axl Rose.

Seit 2005 sind Taletellers musikalisch aktiv, 2006 nahmen sie ihre erste EP auf. Im Frühjahr 2007 entstanden die Songs des vorliegenden Debuts. Aufgenommen hat die Band das Album im Oktober 2007 im Su2 Studio in Illingen. Es bietet ausschließlich Uptempo-Stücke. Songs, die sich gut als Trinklieder eignen.

“Bad Motherfucker” ist laut Band ihr Klassiker, der “Oh oh oh oh” – Refrain lädt zum Mitgrölen und Headbangen ein. Dieser Song hielt sich sechs Monate auf Platz 1 der Myownmusic.de Internet Musik Charts. Neben “Bad Motherfucker” sticht besonders “Götterdammerung” hervor. Dies ist ein Rock-Kracher, sehr eingängig und mit tollem Solo. Das Album ist insgesamt gut produziert. Bei “Destroy” hören wir sogar mehrere Gitarrenspuren übereinander.

Ansonsten hat das Album wenig Variation zu bieten, der Stil ist immer gleich. Es sind Songs, die man gut bei einer Kellerparty mit ordentlich Bier hören kann. Insgesamt ist bei den Taletellers doch alles stimmig; Outfit der Band und auch das Plattencover (gestaltet von Mark Wilkinson, der arbeitete auch schon für Judas Priest und Megadeth) geben schon die musikalische Richtung in die 80iger vor. Für Freunde dieser Hard Rock/Trash-Epoche oder als Partysoundtrack ist “Detonator” zu empfehlen.

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