Die Hannoveraner Human Fortress veröffentlichen mit “Eternal Empire” nach einer fünfjährigen Pause ihren dritten Longplayer. In der Zwischenzeit gab es einige Line-Up Wechsel, von denen der wichtigste der Zugang von Carsten Frank am Mikro ist. Sein Vorgänger Joiti Parcharidis musste die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen.
Die Band bietet auf neun Songs Power/Epic Metal der fortgeschrittenen Art. Direkt im Opener “Contrast” wird der Hörer mit engelsgleichem Frauengesang konfrontiert, welcher gut mit der Stimme von ex-Galloglass-Sänger Carsten Frank harmoniert.
Seine Stimme erinnert eher an die der klassischen Metal-Voices, da sie sehr clean ist und auch keine Höhen scheut.
Human Fortress geben sich flexibel auf ihrem dritten Album. Bei “The Wizard” hört der Fan die Epic Metal Seite der Band; neben Dudelsack-Sounds finden auch Geigen Verwendung und sorgen für eine folkloristische Stimmung. “The Raven” kommt sehr stimmungsvoll dank der atmosphärischen Keys rüber, während “Under the spell” die Härte der Band unterstreicht. Hier gibt Sänger Carsten Frank alles und schreit sich die Stimmbänder wund.
Auch akustische Gitarren dürfen nicht fehlen. Sie haben bei “Falling Leaves” in Kombination mit einer Geige ihren Auftritt.
Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches Album, wobei der Schwerpunkt bei Human Fortress auf dem Power Metal liegt. Die CD ist als limitierte Doppel-CD erhältlich und enthält zwei Bonus Tracks und einen Video Clip. Produziert hat der neue Sänger Carsten Frank die Scheibe in den bandeigenen WAVELAND Studios.
Die Band gibt es bereits seit 1997, damals jedoch noch unter anderem Namen und in einer anderen Besetzung. Seit 2000 hat die Band sowohl mit ihrem Demo “Lord of earth and heaven heir” als auch mit ihrem Debut “Defenders of the crown” auf sich aufmerksam gemacht. Zwischen 2003 und 2006 machten die Niedersachsen aufgrund persönlicher Verpflichtungen Pause und melden sich 2008 vielseitig aber trotzdem hart mit “Eternal Empire” zurück.
Autor: Katrin












