Ogre, der SKINNY PUPPY Frontmann präsentiert mit “Devil in my details” ein weiteres Solo-Projekt. Laut eigener Aussage wollte er dieses Album unbedingt aufnehmen. Dabei stand für ihn seine Musik im Mittelpunkt, und zwar ohne Rücksicht auf möglichen Kommerz.

Das hört man “Devil in my details” dann auch an, denn wir haben es hier mit einer soliden Industrialveröffentlichung zu tun. Beim ersten Hören wirken die Songs dank der meist verzerrten Stimme doch recht sperrig, nach mehrmaligem Hören entfaltet sich jedoch die Vielfalt der CD.

Mit “Shhh” geht es direkt flott los und kaum hat man sich eingegroovt haut Ogre beim experimentellen “Eyecandy” gleich die Bremse rein.
Der Sänger experimentiert auf seiner CD mit verschiedenen Musikstilen, “Feelin’ chicken” hört sich an wie ein Kinderlied. Bei “Psychoreal” und “Timebomb” bekommt Ogre prominente Unterstützung. Bill Moseley, bekannt als Chop Top in Texas Chainsaw Massacre 2, spricht die Lyrics bei diesen Songs. “Devil in my details” wurde von Ogre und Produzent Mark Walk als ein Track aufgenommen und erst im nachhinein in elf Songs gesplittet. Die beiden betrachteten das Album darüber hinaus als Experiment im Stile der 70er Jahre Konzeptalben wie beispielsweise “The lamb lies” von Genesis.

Die CD stellt laut Ogre den bislang intimsten Einblick in seine Gedanken dar. Er sei glücklich wie nie, diese CD realisiert zu haben. Im Live-Line Up werden wir an der Gitarre William Morrison sehen und am Schlagzeug Justin Bennett. Die Fans dürfen gespannt sein auf eine neue Bühnen-Technologie und die Teilnahme von “Chaos-Zauberern”. So ungewöhnlich wie die Musik von Ogre scheint auch die Live-Darbietung zu sein.

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