Anfang 2000 gründeten sich in Hamburg die Dark-Rock Formation „[soon]“. Nachdem 2006 bereits das Debüt „End Isolation“ erschienen war, folgt nun mit „Without A Trace“ der Nachfolger.

Die vier Hanseaten haben eine sehr gute englische Aussprache, sodass man nicht sofort hört, dass es sich um Nordlichter handelt. Vergleichbar wären sie bestenfalls mit neueren Sachen von Paradise Lost. Auffällig ist, dass sich die Musik dezent im Hintergrund abspielt, wo man doch normalerweise von Dark-Rock Bands eher etwas pompöses gewohnt ist. So kann man sich dann besser auf den Gesang konzentrieren.

Die 08/15 Rezeptur des Dark-Goth-Rocks wie man sie schon 100.000 mal gehört hat, wird hier zwar angerissen aber nicht bis zur Verwechselbarkeit ausgebaut, was meiner Meinnug nach [soon] die meisten Pluspunkte bringt. Jedes Lied steht für sich, obwohl hier das Rad nicht neu erfunden wird. Ein bißchen Stoner-Rock Einfluss hier und da runden das Ganze gut ab.

Erschienen ist das zweite Album bereits im August letzten Jahres. Das reinhören lohnt sich aber auf jeden Fall, wenn man von der Massenware müde geworden ist.

Autor: Eniz

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