Eve Lalander aus Stockholm veröffentlichte am 16. März 2007 nunmehr ihr drittes Album. Diese aus Schweden stammende Sängerin und Musikerin legt hier ein völlig unkonventionelles Album vor, zu dem man nur einen spärlichen Zugang findet.
Eine weinerlich, wibbernde Stimme, die an die Einflüsse aus den 70er Jahren erinenrt, täuscht nicht darüber hinweg, dass das Album – so reduziert es auch ist – erstmal befremdlich klingt. Musikharmonie an sich ist vorhanden, aber man will die Frau lieber trösten, als ihre Musik anhören. Sehr langsame mit Akkordeon, Hundharmonika und einem Blasorchester schippert ein Song nach dem nächsten aus den Boxen. Aber zum größten Teil besteht die Musik lediglich aus der Stimme der Sängerin und einer dezenten Gitarre im Hintergrund.
Und dann passiert das, was eigentlich nicht passieren hätte sollen: es nervt. Anfangs mag die fragile Stimme ja noch durchaus interessant klingen, aber allerspätestens nach der Hälfte des 31 Minütigen Albums kann man getrost auf die Stoptaste drücken und sich darüber ärgern, warum man nicht vorher in das Album reingehört hat.
Die, die sowas mögen – bitte schön. In Selbstmitleid versinken, während die Musik im Hintergrund läuft, während die Welt draußen untergeht.
Autor: Eniz












