Days Of Fate sind zurück! Ganze vier Jahre ist es her, als die sächsische Synthie-Pop-Band ihr letztes Album „Home-Made Cake Of The Day“ veröffentlichten. Nun konfrontieren sie die Musikwelt mit „Traffic“ und machen wieder auf sich aufmerksam.
Der erste Eindruck ist folgender: „Traffic“ hebt sich eindeutig aus der Synthie-Pop-Masse heraus, die Musik ist vielschichtig, abwechslungreich und atmosphärisch. Sie beweisen eigenen Stil und lassen sich eigentlich nicht in eine Schublade stecken, weil sie mit verschiedensten Elementen experimentieren. Neben elektronischen Klängen hört man auch unter anderem rockige Gitarrenriffs und Drums heraus, was für diese Art der Musik eher untypisch ist.
Der Longplayer startet mit dem Opener „Lonely People“. Ein Track der mit einem dynamischen Rhythmus und melancholischer Stimme gleich dem Hörer klarmacht, dass es sich lohnt, weiter zu hören. Gleich in den ersten Liedern hört man die ausgefeilte, professionelle Produktion heraus, die jeden einzelnen Baustein perfekt miteinander verfließen lässt und sie so zu einem Gesamtgefüge entwickelt. Hier wird eindeutig nicht an Effekten gespart! Sinnvoll werden die verschiedenstens Samples so eingesetzt, dass sie das Album bis zum Schluss voller Power erstrahlen lassen.
Ein weiteres kleines Highlight ist der Track „Rising Again“, wo dem Hörer ein Duett mit „Absurd Minds“ – Frontmann Stefan Großmann geboten wird. Der Sound ist kraftvoll und rockig. Die Stimmen scheinen sich gegenseitig anzutreiben und führen so den Track zum absoluten Höhepunkt. Als extremer Gegenpart dazu steht „The Fateful Garden“ da. Dieses Lied ist eine emotionale Ballade, bestehend aus einem Pianospiel und wieder ein paar passenden Effekten, die eine kalt-düstere Stimmung aufbauen. Außerdem findet man neben elf regulären Tracks zusätzlich vier Bonustracks, mit jeweils einem Remix von Days Of Fate oder einem anderen Interpreten. Die Remixe konzentrieren sich mehr auf Club-Tauglichkeit und grenzen sich so von den vorigen Tracks ab.
Dieses Album ist ein gelungenes Comeback und sprüht voller Kreativität. Man merkt an der Qualität der Musik, dass Days Of Fate lange an „Traffic“ gearbeitet haben.
Autor: Norma












