Mag man über die Drone-Musik denken, was man will, aber das was Jan-M Iversen da veranstaltet hat, ist einfach zu viel. Sieben unbetitelte Klangkollagen, wo man weder Struktur noch Intention erkennt, ist des Surrealismus einfach zu viel.
Aber das kennt man von Einzeleinheit ja bereits. Tobias Carsten Fischer, der dieser Art von Konstruktion eine Plattform bietet, ist bekannt für sein Gespür, wenn es darum geht, solche Ausnahmemusiker zu entdecken und zu fördern. Und mit Jan-M Iversen hat er einen vielbeschäftigten und produktiven Mann mit ins Boot geholt. Seit 1996 kann der Norweger mit „Wiederkehrende Welten“ bereits sein 23. Werk präsentieren. Wie eine Art von Soundtrack für eine Abrissfirma klingen die sieben Tracks. Ganz weit weg in der Ferne hämmert irgendwo irgendetwas auf irgendetwas. In einem knapp 40-minütigem Albtraum von verstörenden und verwirrenden beispiellosen Geräuschen, wird das Album klaustrophobisch und hermetisch. Einen Zugang findet man zu diesem nicht bedruckten Silberling nicht.
Auf der Einzeleinheit Homepage kann man sich fünf Samples von „Wiederkehrende Welten“ anhören.
Autor: Eniz












