Neues von Narmann & Neiteler. Nach dem Debüt „Schwester Thelesitis“ (Mindbreed Rezension) und kontinuierlicher Arbeit an diversen Einzeleinheit Projekten, folgt nun wieder zusammen mit Neiteler ein neues Album.
Und dieses ist definitiv griffiger als das Debüt. Die Klangkollagen sind teilweise mit Sprachfetzen unterlegt und im Verhältnis schon beinahe melodiös, wenn auch verstörend. Es geht in Richung Noise wie man es beispielsweise von Sona Eact kennt. Die langgezogenen Atmo-Stücke wurden reduziert und insgesamt klingt es sehr viel strukturierter und eingängiger. Der depressive Unterton hat sich auch nach 3 Jahren Pause nicht verändert und bildet somit den Kern des Duos.
Die Titel sind in „Naarland Part 1 – 5“ betitelt, bilden eine Art Reise durch das Naarland, wenn man es so bezeichnen will. „Part 2“ klingt erstaunlicherweise richtig nach Musik. Treibend und rhythmisch, was ich sonst von den beiden nicht gewohnt bin. Ein erster Schritt in Richtung Kommerzialisierung? Wohl kaum, denn man merkt dem Album an, dass die Wertevorstellung und das eigensinnige komponieren immer noch im Vordergrund steht.
„Part 3“ wird hingegen wieder ruhiger, das ganze Album klingt sich dann in „Part 4″ und Part 5“ mit Tribal Elementen wieder aus.
Die abgedruckte Tracklist (zumindestens auf der Promo-CD) entspricht nicht den Tracks auf der CD, sondern ist durcheinander. Die hier vorgestellten Parts entsprechend der Trackliste, wie sie auf der CD sind und folgen nicht dem, was auf dem Cover abgedruckt ist.
Die CD ist nicht bedruckt, so dass man Gefahr läuft sie falschherum in den CD Player zu tun. Zu beziehen ist „Naarland“ über das Label „Einzeleinheit“.
Fazit: Mochte man das Debüt, so wird man auch „Naarland“ mögen. Kann man mit dieser Art der experimentellen Musik nichts anfangen, sollte man lieber die Finger von lassen.
Autor: Eniz












