Willkommen im Kosmos der Crüxshadows. Nach den Querelen um die Nachfolge von Chris an den Keyboards und der für die Band ungewöhnlich lange Live-Abstinenz, hat man mit Jen Jawidzik endlich Ersatz gefunden. Und sogleich geht es auf eine riesige Tour (mindbreed berichtete), die die Band auch ausgedehnt durch deutsche Clubs führen wird. Als Vorgeschmack auf das im Januar 2007 erscheinende Album „Dream Cypher“ gibt es nun mit „Sophia“ eine erste Singleauskopplung.
Die Anleihen in der griechischen Mythologie bzw. an Motiven aus der Antike, die beim Album „Ethernaut“ begannen, spinnen sich auch bei „Sophia“ fort.
Motiv des Titelstückes ist Athene, Göttin der Weisheit (Weisheit = altgriechisch „Sophia“) und des Kriegsgeschicks, die während eines Kampfes angerufen und um Hilfe gebeten wird.
Vom Höreindruck her scheint mir „Sophia“ komplexer und aufwendiger als frühere Stücke der Crüxshadows, was darauf hindeutet, dass man die Pause ausgiebig genutzt hat, um an seinen Arrangements zu feilen.
Neben drei Versionen des Titelstückes kann man noch zwei weitere Tracks hören. „Titan“ ist ein typisches Crüxshadows-Stück, das sich nahtlos in das Songmaterial der letzten Jahre einreiht, während „Adrift“ von einer akustischen Gitarrenmelodie getragen wird, was eine sehr interessante Facette in der Musik der sympatischen Band aus Florida ausmacht.
Nachdem was man auf „Sophia“ hören könnte, lassen das kommende Album un die Tour einiges erwarten.
Tracklist:
1. Sophia [Album Version]
2. Sophia [Radio Edit]
3. Titan
4. Sophia [Here I Am Club Mix]
5. Adrift
Autor: Carsten












