Wer sich mal Musik vom Label einzeleinheit angehört hat, der kann sich in etwa vorstellen, wie eine Soundkollage des Herrn Robert Neiteler anhört. Nur für ganz treue Freunde dieser Musikrichtung…
Erstmal diesen Namen abschreiben… „Ihbaiklhikö“… Uff…
Das sieht aus, als ob jemand die Augen geschlossen und irgendwas willkürlich auf die Tastatur getippt hätte. Wem der Nachname bekannt vorkommt, der irrt nicht. Robert Neiteler ist tatsächlich eine Hälfte des einzeleinheit Kindes „Naarmann & Neiteler“ (mindbreed berichtete und befragte).
Zusammen mit seinem Partner war die erste Veröffentlichung „Schwester Thelesitis“ noch eher im Berich des Ambient einzuordnen. Er alleine lässt hier so einigen Geräuschkulissen freien Lauf, was man als Normalsterblicher ansich nicht als Musik bezeichnen kann. Hier werden sämtliche Geräusche aus Flora und Fauna zusammengewürfelt.
So höre ich zum Beispiel ein Telefon, das gerade lautstark eine Nummer wählt.
Oder Vogelgezwitscher extrem gepaart mit Krach. Auf sowas muss man erstmal kommen.
Die Tracktitel haben alle keine Namen, sind in der Presseinfo durchnummeriert von I – VI und tendieren in ihrer
Länge von 5:00 – knapp 10:00 Minuten – bei einer Gesamtspielzeit von ca. 45 Minuten. Eine dreiviertel Stunde völlig abgedrehter Soundkollagen, die nicht Halt machen vor irgendwelchen Regeln. Dennoch kann man sowas wie Rhytmus heraushören.
Aber genauso wie der Albumname verhält sich auch die Musik.
Verstörend, verwirrend und extrem bizarr.
Autor: Eniz












