Aalfang mit Pferdekopf kollaborierte zusammen mit Sascha Stadlmeier, seines Zeichens ebenfalls ein Dark Ambient Experte und unterwegs mit seinem eigenen Projekt „Emerge“. Das Zustandekommen der „kosmischen Zygote“ verlief in mehreren Phasen…

Zunächst spielte Mirko Uhlig allerhand Percussion Instrumente ein. Ein Xylophon meine ich herausgehört zu haben, manches klingt nach Haushaltsgegenständen.
Ein deutlicher Einstürzende Neubauten Touch ist hier nicht zu überhören. Emerge lieferte den dazugehörigen Ambient Sound, das Finale abmischen erfolgte wiederum von AmP.
So kompliziert das Ganze auch klingt, so kompliziert ist auch die Besprechung dieser CD. Ein Track, 23 Minuten, keine Struktur und keine Melodie. Krach ist es auch nicht, Jamaika Feeling kommt anhand des schon im Vordergrund tretenden Holzinstrumentes auch nicht auf. Und wer schraubt da im Hintergrund? Keine Ahnung…
Was man sagen kann, ist, dass eine ziemlich krasse Soundkollage hervorgebracht wurde.
Aber immerhin habe ich dann doch noch so etwas wie eine Bedeutung gefunden: Da die Zygote im eigentlichen Sinne eigentlich eine Befruchtete Eizelle ist, die dann entsteht, wenn zwei haploide Geschlechtszellen miteinander verschmelzen und somit Eins werden, hat man die Grundlage für die Weiterentwicklung eines Organismus. Mirko Uhlich plus Sascha Stadlmeier gleich Amp/Emerge. Ha! Erwischt!
Ist es nun ein Organismus, was da aus den Boxen klimpert? Und wenn es wirklich so ist, dann müssten zwei XY Chromosome miteinander verschmelzen…

In wie weit die beiden Künstler miteinander verschmelzen, sieht man auch daran, dass Emerge ein Schwester-Release mit dem Namen „Cycle“ veröffentlichte, wo er Sounds von AmP benutze.
Autor: Eniz

Werbung
Redaktion
Unter diesem Benutzernamen werden Beiträge ehemaliger und freier Mitarbeiter zusammengefasst.