Am 27.1.2006 ist es soweit. „Subkutan“, das neue Album der Band De/Vision, kommt auf den Markt. Seit 17 Jahren existieren De/Vision nunmehr, auch wenn aus dem anfänglichen Trio bald ein Duo wurde. Seit 17 Jahren greift die Band erfolgreich alle Facetten des Synthi-Pops auf und etwickelt sie zu einem ureigenen Stil weiter. Wir dürfen also auf „Subkultan“ gespannt sein.

„Subkutan“ kommt aus dem lateinischen und bedeutet: „unter der Haut liegend“ oder „unter die Haut erfolgend“ (z.B.Injektionen). Warum Steffen Keth und Thomas Adam diesen Titel gewählt haben, ist wohl für jeden offensichtlich: Elektro-Pop der im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Haut“ geht.

Das neue Album ist breit gefächert: Es beinhaltet alles von Emotionalem über tanzbaren Elektro-Pop bis hin zu rockigen Elementen. Schon der Opener „Subtronic“ zeigt, dass auch zeitgemäße Einflüsse aus dem Dance-Bereich aufgegriffen werden. „Subtronic“ lebt von zwingenden Beats, die in Electro-Sequenzen fast rein instrumental erscheinen, ehe Steffen, mit leicht verzerrten Hooklines, für Vocal-Akkzente sorgt.

Aber was wäre „Subkutan“ ohne ein Song mit rockigen Elementen. Wer das Album „Void“ kennt weiß, dass De/Vision eine gewisse Affinität dazu entwickelt haben. „The End“ heißt der Titel, bei dem mit noisigen, rockig angehauchten Elemtenten gearbeitet wurde.
De/Vision sind mittlerweile auch als Songwriter gereift. Das zeigt vor allem „Star-crossed Lovers“ sehr schön: ein balladesk anmutender Anfang, der dann in einen spannend aufgebauten, dreckig angehauchten Beat übergeht und sehr alternativ-rockige Züge annimmt.

Subkutan“ ist auf jedenfall ein hörenswertes Album und De/Vision Fans werden voll auf ihre Kosten kommen.

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