Bereits seit Oktober gibt es das Mini Album von Painbastard zu einem Low-Price zu beziehen. Es bildet den zweiten Teil des vorgänger Albums „Overkill„. „Storm of Impermanence“ bietet neben den Remix Versionen von u.a. SITD und Lights of Euphoria auch 4 Non-Album Tracks.

Es ist noch nicht lange her, dass Painbastard mit „Overkill“ die Gesellschaft mit scharfer Kritik aufrütteln wollte. Sieben Monate später wird „Overkill“ mit „Storm of Impermanence“ vervöllständigt. Sowohl optisch, als auch musikalisch ordnet sich das Mini-Album ein und bildet somit ein Gesamtwerk.
War Alex auf dem Cover von „Overkill“ noch von hinten in einer Engelsgestalt zu sehen, der über eine verwüstete Stadt blickt, so kniet er nun vor der Stadt und hat seine Flügel verloren. Der Kampf ist verloren. Den Kontrast bilden die Berglandschaften im inneren des Booklets, was Raum für Hoffnung lässt.

Den Dreh- und Angelpunkt dieses 46minütigen Mini-Album bildet zweifelsohne das schon auf „Overkill“ enthaltene „Nervenkrieg“, der in 4 verschiedenen Remix Versionen enthalten ist. Lights of Euphoria, SITD, Conetik und Reaper haben ihre Versionen beigesteuert.
Lights of Euphoria zeigen sich hier ungewöhnlich hart und SITD erkennt man wie immer gleich an den ersten Takten, Stilmittel wie sie auch in den regulären SITD Alben anzufinden sind. Ihr Beitrag ist eine Remix-Version von „Todesengel“, was auch auf „Overkill“ zu hören ist.
Reaper orientieren sich bei ihrer Version stark an VNV Nation: Die zweifelsohne zurückhaltenste Version gibt es von Conetik, die sich stark an das Original anlehnen.
Damit nicht genug, enthält „Storm of Impermanence“ noch 4 Non-Album Tracks, die „Overkill“ dann komplettieren. Diese tragen dann auch die gewohnte Painbastard-Etikette: Harte Beats wie geschaffen für die Tanzfläche.
Einen eigenen Remix von „Nervenkrieg“ bildet der People Are Evil-Remix.

Alles in Allem gesehen ist Storm of Impermanence ein mittelmäßig bis solides Remix-Album, was sowohl optisch, als auch stilistisch eine Einheit mit „Overkill“ bildet und für ein Low-Price sicherlich keine falsche Anschaffung wäre, wenn man „Overkill“ schon besitzt.

Autor: Eniz

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