Alex P. hat lange Zeit durch seine selbstporduzierten CDR-Demos von sich hören lassen, ehe Accession Records auf ihn autmerksam wurde. Der zweite Longplayer nach „Skin on Fire“ ist nun erschienen.

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“, rezitiert Painbastard Victor Hugo und drückt mit seinem zweiten Longplayer nach „Skin on Fire“ all seinen Hass aus. Entsprechend ist die Gestik und Mimik seines Photos im Booklet vor der Kulisse einer Industriestadt. Alles riecht so verbrannt und nach Tod und Teufel. Nein, das Artwork zeugt nicht gerade von einer lebenspositiven Auffassung der Welt da draußen und so prangert Alex P. in Kollaboration mit seinem Weggefährten Alex K. die Schlechtigkeit der Welt an. Ein erster Blick auf die Texte verrät: es geht um Korruption, Verlust der Individulität, familiäre Missstände, verlorene Liebe usw. Er geht sehr kritisch mit diesen Themen um und spricht sie abwechselnd in deutsch und englisch laut und tabulos aus.

Der sehr stark an Suicide Commando erinnernde Stil von Painbastard ist sicherlich auch ein Grund, warum Painbastard so erfolgreich die Tanzflächen der Clubs füllt. Aber es soll damit nicht den Anschein erwecken, es sei nur eine billige Kopie des Belgiers.
Das neue Album „OverKill“ ist seit dem 30.05. im Handel erhältlich und auf alle Fälle beachtenswert. So hat „OverKill“ auch alle Zutaten, die zu einem kraftvollen Elektro/EBM Album gehören: Rhythmus (daran mangelt es wirklich nicht) und äußerst einprägsame Hookline, von der Tanzbarkeit des Albums ganz zu schweigen. So ist Painbastard ein weiterer wichtiger Mauersein in der Liga der großen EBM/Elektrobands in diesem Genre.

Ein Blick lohnt sich auch auf die Homepage von Painbastard… dort kann man sich einige Hörproben in voller Länge runterladen.

Autor: Eniz

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