Freunde des Synthpops können sich einmal mehr freuen, denn mit „Native“ bringen die Franzosen von Streeturchin ein erstklassiges Debütalbum heraus.

Native“ erscheint bei dem polnischen Label Black Flames Records, und liegt dem geneigten Hörer in einem edlen Digipak in den Händen.
Dass die Scheibe nicht nur nett anzuschauen ist, fällt binnen weniger Tracks auf, denn was dort aus den Lautsprechern kommt, ist in punkto Qualität erstaunlich gut.

Die zehn Songs sind gut strukturiert, und bieten einen wunderschönen Flow, wobei Sébastiens Stimme klar dominiert.

Ohne zu wissen, von wem „Native“ eingesungen wurde, könnte man das Ganze problemlos als weiteres Depeche Mode Release durchgehen lassen, was leicht ambivalent ist:
Denn auf der einen Seite ist die Musik sehr ausgereift, der Gesang sehr kräftig und ausdrucksvoll, auf der anderen Seite stechen die Parallelen zu Depeche Mode, insbesondere die Ähnlichkeit zu Gahans Gesang, stark ins Auge.
Dies mag gar nicht einmal so negativ sein, jedoch sollten die zwei Jungs von Streeturchin in dieser Hinsicht ebenfalls ihre Qualitäten zeigen, und einen eigenen Stil durchziehen.

Alles in allem jedoch ein sehr empfehlenswertes Album, das auf keinen Fall in einer guten Synthpop-Sammlung fehlen darf.

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