Nach ihrem Debütalbum „Antihero“ (2002) wurde es lange still um Riccadro Schult und Maris Tews, beide zusammen besser bekannt als Final Selection.
Mit dem Release der „Heading For Graceland“ EP (2004) kehrten die beiden wieder zurück, um jetzt ihr neuestes Werk „Meridian“ der geneigten Hörerschaft vorzustellen.
Waren die Stücke auf „Heading For Graceland“ (Mindbreed-Review) im Vergleich zu ihrem Debüt sehr experimentell, teilweise schon gewagt-verpoppt, so wird „Meridian“ wieder electrolastiger, ohne dabei die Schiene des Synth-Pops zu verlassen.
Geschickt wird die Gratwanderung gemeistert, sphärische Klänge, eingängige Vocals und klare Rhytmen dominieren diesmal und sorgen für einen durchgängigen Flow.
Fans dieses Musikstils werden hierbei voll und ganz auf ihre Kosten kommen, denn Vergleiche mit Größen wie Diorama, Alphaville oder gar MESH liegen nicht nur nahe, sondern sind in Sachen Qualität und Anspruch auf jeden Fall gerechtfertigt.
Geliefert wird das Album, welches 16 Tacks mit einer Gesamtspielzeit von knapp 72 Minuten enthält, in einem schön gestalteten Digipak, welches neben der CD ebenfalls ein 36-seitiges Booklet enthält.
Die limitierte Box-Version, welche neben einem T-Shirt noch weitere Gimmicks enthalten sollte, wird jedoch leider aufgrund von Produktionsschwierigkeiten nicht veröffentlicht. (Mindbreed berichtete).
Fazit: „Meridian“ ist ein sehr gelungenes Konzeptalbum, welches im Grund jedem Liebhaber elektronischer (Synthpop-)Klänge zu empfehlen ist.












