Newcomer nicht in eigentlichen Sinne. Die italienische Band „La Mamoynia“ machen seit 1999 Musik und veröffentlichen nun im Januar nach der E.P. „Ola Gri“ die LP „La Mamoynia“.
Aus Italien kommt die Formation „La Mamoynia“ die im Januar ihre erste gleichnamige LP herausbrachten. Die Dark-Elektro Band um die Musiker Agosti, Zedda, Scalvenzi und Dimitris Triantafyllou existiert in dieser Konstellation schon seit 2000. Anfangs noch als Industrial Band mit 3 Bassgitarren und einem Schlagezeuger begonnen, führte die Weiterentwickelung der Band hin zum jetzigen Joy Division meets Dark Ambient/Elektro/Industrial meets Sex Pistols Stil meets Cabaret Voltaire.
Und tatsächlich klingt die Stimmlage des Sängers verblüffend ähnlich nach der des verstorbenen Joy Division Sängers Ian Curtis.
Neben den klassisch benutzen Elementen wie Gitarre, Bass und Schlagzeug, bedienen sich „La Mamoynia“ auch elektrischer Hilfsmittel, was allerdings sehr minimalistisch gehalten wird. E Eher entscheidender ist die post-punk Attitüde, was an Bauhaus und ähnliche Vertreter der 80er Jahre Dark-Wave Ära erinnert und hier auch zum vollen Einsatz kommt.
Freundliche Passagen sucht man hier vergebens: Depressive Stimmung wird hier aufgebaut und potenziert. Auch wunderbare Keyboardflächen bestätigen den Minimal Sound und bilden eine Symbiose.
Die meisten Songs sind in englisch gesungen, aber „La Mamoynia“ haben es sich nicht nehmen lassen, auch einen Song in ihrer Muttersprache zu produzieren.
Vertrieben wird die CD durch das italienische Label „Die Kraft durch die Form“.
Auf der Bandhomepage finden sich auch Hörbeispiele, die einen Blick bzw. ein Ohr wert sind.
Autor: Eniz












