Ein Dark-Ambient Album der Extraklasse ohne zu einer Übertreibung zu neigen, erschien nun kürzlich auf dem Label „einzeleinheit“. Martin Steinebach, der hinter dem Projekt steckt, hat hier ein sehr beeindruckendes Werk abgeliefert, was problemlos in der selben Liga wie Sepiroth oder Nightmarish spielt.

Hinter Compest steckt der Musiker Martin Steinebach, der nun auf dem Label „einzeleinheit“, die sich jüngst gegründet haben, um außergewöhnliche Klangerzeugnisse auf die Menschheit loszulassen, das Album „Kryptozoologie“ veröffentlicht.

Dabei handelt es sich um ein instrumentales Dark Ambient Album, was sehr stark an die galakthorroe’ischen Nightmarish erinnert. Störsequenzen im Hintergrund und schwebende Anomalien versetzen den Hörer in eine sehr dunkele Welt. Zusammen mit Trommelfeuer und atmosphärischer Dichte driftet man ab in eine sehr teilweise entspannende und aufregende Welt. Martin Steinebach erschuf hier wirklich ohne Kompromiss ein beeindruckendes Ambient Album, wie ich es schon lange nicht mehr gehört habe. Für Freunde dieses Genres mindestens Pflicht in die Tracks reinzuhören (Klangauszüge hier).

Mit einer Tracklänge von 5:00 Minuten bis 11:30 Minuten ist das Album mit seinen 5 Tracks etwas zu kurz geraten, obwohl es eine Gesamtspiellänge von 45 Minuten hat. Die dreiviertel Stunde verfliegt wie im Augenblick, weil die Musik zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.
Fazit ohne zu übertreiben: das beste Ambient Album seit Nightmarish’s Pompeji und Raison D’étre’s The Empty Hollow Unfolds.

Autor: Eniz

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