1999 war es soweit: die erste Septic Compilation erscheint und ist das erste Release des damals neuen Labels Dependent Records – von der Beliebtheit dieser auf 1.000 Exemplare limitierten Erstveröffentlichung zeugen unter anderem Verkaufspreise von 80€ und mehr bei namhaften Auktionshäusern.
Nach nicht minder geringen Erfolgen der nachfolgenden Compilations steht nun die fünfte Veröffentlichung in den Regalen der Händler und sowohl von Qualität als auch Quantität hat sich nichts geändert: 15 Tracks, davon 14 exklusiv und alle von bester Qualität und Tanzbarkeit.
Auch diesmal herrscht eine gute Ausgewogenheit zwischen bekannten und namhaften Bands sowie den obligatorischen Newcomern, die bislang auf keiner Septic Folge fehlen durften.
Ein Blick auf die Trackliste genügt, um die erste Neugier zu wecken, denn Namen wie Rotersand, Interlace, Seabound oder Stromkern lassen schon großes Erwarten. Besondere Aufmerksamkeit dürfte auch der Beitrag von Autoaggression erhalten, die „Das Nyquist Theorem“ als Preview auf ihr kommendes Album „Geräuschinformatik“ auf die Silberscheibe mit einbrachten.
Vom musikalischen Aspekt ist Septic V wider Erwarten sehr abwechslungsreich. Erwartet man ansonsten von einer EBM/Industrial Compilation eher brachialen Inhalt, so können Tracks wie „Spoke“ von „I, Parasite“ und „Sun and Storm“ von „Mind.In.A.Box“ schnell vom Gegenteil überzeugen, sind sie doch eher gemäßigt gehalten und bilden somit zwei angenehme Ruhepole auf dem sonst recht rasanten Sampler.
Alles in Allem ist Septic V eine Compilation, die auf keinen Fall in der heimischen Sammlung fehlen darf, und die erneut eine hervorragende Zusammenstellung im elektronischen Bereich bietet.












