Als Mini-Album konzipiert, ergänzt „MenschFeind“ das letzte Album von Diary of Dreams „Nigredo“ im vollen Umfang.

Über Diary of Dreams muss man, denke ich, keine langen Vorreden schwingen. Und so erschien heute am 7. Februar nun auch die E.P. nach dem letzten Longplayer „Nigredo“. Dass Diary of Dreams nicht arbeitswütig sind, steht außer Frage, da sie auch momentan auf Tour sind und „Nigredo“ nur ein paar Monate zurückliegt..
Mit satten knapp 42 Minuten und einem Digipack, was sich wirklich sehen lassen kann und allein der Kauf wert wäre, klingen Diary of Dreams elektronischer als auf Nigredo und auch treibender. Ähnlich wie die „Panik Manifesto“ E.P. nach der „Freak Perfume“ belohnen sie die Fans mit der üblichen Qualität. Das wundersame daran ist, dass sie unverkennbar sind und sich trotzdem nicht wiederholen, sondern immer wieder was Neues bieten. Sei es mit vermehrt klassischen Arrangements, wie es auf „Nigredo“ der Fall war oder nun vermehrt elektronisch auf „MenschFeind“.
Sieben Lieder wechseln sich mit Melancholie und Manie ab, was eine sehr gelungene Mischung ergibt. Das Augenmerk sollte man bei Vorliebe für die elektronische, eher tanzbare Schiene auf „MenschFeind“, „Haus der Stille“, „The Cage“ und „Treibsand“ legen.
Ruhig und melancholisch hingegen sind „Day-X-Relic“ und „Pentaphobia“ die dazu den entsprechenden Kontrast bilden.
Alles in allem haben Diary of Dreams wieder allen Erwartungen entsprochen und nicht enttäuscht. Für Fans und für solche, die es noch werden wollen keine Enttäuschung, eher eine Bereicherung.

Autor: Eniz

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