Decence, abgeleitet vom französischen „décence“, und gleichbedeutend mit „vornehmer Zurückhaltung“ oder „Anstand“, ist gleichzeitig auch das alte Ego von Oliver Mietzner, Musiker und Sänger von Decence, der im Februar diesen Jahres sein zweites Album mit dem klangvollen Namen „Constellation_Gemini“ veröffentlichen wird.
Obwohl sich Oliver nicht auf ein Genre festlegen möchte, so sind die Einflüsse des Synth-Pops unverkennbar, welcher in „Constellation_Gemini“ hervorragend zum tragen kommt.
Eindeutig tanzbarer und kraftvoller als „The first step“ präsentiert uns Decence eine ausgewogene Mischung an Melancholie und treibenden, klaren Melodien die sich nicht nur in der heimischen HiFi-Anlage sondern erst recht auf der Tanzfläche zu einem Feuerwerk elektronischer Entladungen, hinterlegt von rhythmischen Beats, entfaltet.
Das Album gestaltet sich musikalisch sehr abwechslungsreich, so findet man neben Dancefloor-Krachern wie „Last man Standing“ auch verhältnismäßig ruhige und ungleich eingängigere Stücke wie „My Angel“, die „Constellation_Gemini“ hörbar für beinahe jede Situation machen.
Vornehme Zurückhaltung muss Decence nach diesem Album wirklich nicht (mehr) zeigen, denn hier werden die musikalischen und insbesondere die gesanglichen Qualitäten von Oliver Mietzner deutlich, die sich in keinster Weise hinter Szenegrößen des Synth-Pop-Sektors zu verstecken brauchen.
So können die Anhänger der „seichteren“ elektronischen Klänge voller Vorfreude dem 14.02.2005 entgegenschauen, an dem aller Voraussicht nach „Constellation_Gemini“ in den deutschen Plattenläden erscheinen wird.












