Ihr letztes Album „Atma Gyan“ erzählte von einer langen Reise, der Flucht vor Gefühlen, Ängsten, Erinnerungen und bildete den Auftakt eines interessanten Konzepts. In der griechischen Mythologie wandelt die Göttin von März bis Dezember auf der Welt der Lebenden, den Rest des Jahres verbringt sie mit ihrem Gemahl Hades in der Unterwelt. Um diesen Mythos hat Persephone ein Konzept gesponnen welches sich über das komplette Jahr 2004 ertreckt hat.
„Mera Sangeet Kho Gaya“. Dies ist der Name des neuen Albums von Persephone welches am 06.12.2004 erschienen ist. Es bildet den Abschluss der Reise die Sonja Kraushofer und Martin Höfert mit dem Vorgänger Album „Atma Gyan“ begonnen hatten. Für „Mera Sangeet Kho Gaya“ wurden Matt Howden ( Sieben, ex-Sol Invictus ) und Produzent John A Rivers ( Dead can dance ) eingeladen. Entstanden sind zwölf wunderbare Songs die sich stark unterscheiden und in Länge und Instrumentierung variieren: Vom düsteren Kammerorchester bis hin zu französischem Chanson ist alles vertreten.
Das „Mera Sangeet Kho Gaya“ und „Atma Gyan“ zusammengehören merkt man schon am Opener „Labyrinth of Longings“: Hier findet man einige Elemente wieder die beim Vorgänger zutage kamen, wobei die Songs sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll sind, und der Flüstergesang Sonjas vom Vorgänger-Album auch hier fortgeführt wird – denn so facettenreich wie die Musik von Persephone ist auch Sonjas Stimme.
Ein großes Lob bekommt auf jeden Fall das Artwork des Spezial-Digipacks in Kreuzform, entworfen von Joachim Luetke. 5 Seiten können aufgeklappt werden. Auf jeder einzelnen sind wunderschöne, anspruchsvolle Photos von Sonja Kraushofer zu sehen. Außerdem sind die Songtexte darin nachzulesen.
Die Photos kann man sich auf der Homepage von Persephone anschauen. Ebenfalls könnt ihr dort Auszüge von allen 12 Tracks anhören.












