Bevor in wenigen Wochen der Re-Release von „Telemetry of a fallen Angel“ in unseren Regalen steht wird, geht, wie schon 2003 geschehen, mit „Fortress in Flames“ eine EP voraus.
Mit satten 76 Minuten wird viel Musik für wenig Geld geboten. Im Mittelpunkt stehen bei dieser EP, wie schon im vergangenen Jahr mit „Frozen Embers“ geschehen, die Remixe und Neu-Interpretationen von Stücken aus dem letzten Longplayer der Crüxshadows.
Hierfür konnten unter anderem Clan of Xymox, In Strict Confidence oder Subway to Sally gewonnen werden. Gerade die Aufarbeitung von „Winterborn“ durch Subway to Sally, mit einem stark mittelalterlich geprägten Sound ist mehr als ein Remix, weil hier nichts mehr von dem Dancefloor-Kracher übrig ist und man von einem neuen Stück sprechen kann.
Neue Stücke gibt es mit „Dragonfly“, “ Edge of the World“ und „Fortress“ drei auf der EP, wobei die ersten beiden den gewohnten CXS-Sound widergeben und „Fortress“ ein ruhiges Stück ist.
Alles in allem ist „Fortress in Flames“ in gewisser Weise eine XXL-Single, die auch preislich in Ordnung geht. Wie bei den Crüxshadows so oft spiegelt die EP nicht ganz das wider, was die Band live rüber bringt. Für die Fans ist die EP ein muss, für Leute, die die CXS nicht kennen, würde ich einen Blick auf die Tourdaten der Crüxshadows empfehlen, um die Band ein Mal live zu erleben.
Tracklist:
1. Dragonfly
2. Never Surrender/Citadel (Clan of Xymox Remix)
3. Winterborn (Subway to Sally Mix)
4. Cassandra (Razed in Black Mix)
5. Edge of the World
6. Love & Hatred (Neuroactive Remix)
7. Citadel (Iris Remix)
8. Flames (CXS Deconstructed Redux)
9. Untrue (Trevor Brown Remix)
10. Fortress
11. Citadel (Absurd Minds Remix)
12. Love & Hatred (Alice 2 Remix)
13. Cassandra (Ego Likeness Remix)
14. Citadel (In Strict Confidence Remix)
Autor: Carsten












