X-Fusion ist nun mit dem zweiten Album nach „Dial D for Demon“ am Start und „Beyond the Pale“ verspricht so einiges…

X-Fusion bringt nun sein zweites Album nach „Dial D for Demon“ heraus. Nach einen fulminanten Debüt-Album zeigt X-Fusion, dass es nicht nur bei dem Debüt bleibt, sondern dass sich in Sachen X-Fusion eine Forwärtsbewegung getan hat, die dem alten Stil treu bleibt.
Wieder gespickt mit allerlei Samples aus Film und Fernsehen (wofür ich immer ein Faible habe) fängt „Beyond the Pale“ mit einem sakralen Intro an und läutet das Album ein. Neu ist, dass X-Fusion dieses Mal nicht nur ein 15-Track-Album herausgebracht hat, die Lieder sind auch komplexer gestrickt als auf dem Debütalbum und vielschichtiger. Richtig Gas gibt er dann sogleich auch mit „Face your disgrace“, einem Up-Tempo-Stück, das gut tanzbar ist. So folgen dann auch die restlichen Tracks dem Strickmuster, und Atempausen bleiben einem nicht sehr viele. Zwar nimmt Jan an einigen Stellen der CD das Tempo heraus, aber eine latente Bereitschaft zu den üblichen aggressiven EBM/Elektro-Beats bleibt dennoch.

Besonderer Augenmerk gilt dem 9. Song „Nothing to lose“. Hier hat er ein wirklich solides Stück produziert, sehr eingängig mit hohem Ohrwurm-Charakter.
Der verzerrte Gesang tut ihr übriges, um dem Album Schnelligkeit und Flexibilität zu verleihen. Die Samples sind intelligent in die Songs verstrickt und bilden mit ihnen eine Symbiose. Aber dass X-Fusion das kann, hat er bereits auf der ersten CD unter Beweis gestellt.
Alle, die schon das erste Album mochten, werden „Beyond the Pale“ lieben. Und alle Freunde von Hocico, Wumpscut und den anderen üblichen Verdächtigen wird ein neuer Wind um die Nase wehen.
Noch erwähnenswert ist, dass auf der Homepage www.x-fusion.com Videos, Hörbeispiele und von Zeit zu Zeit auch freie MP3s zum kostenlosen Download angeboten werden. Davon mal abgesehen, bietet die Homepage auch was für´s Ohr und Auge.

Autor: Eniz

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