Die Pagan-Folk-Band Brisinga veröffentlichen mit „Rad“ einen eindringlichen Pagan-Folk-Song zwischen Mythos und Zeitkritik. Es ist ihre dritte Single vom gleichnamigen neuen Album.

Der Song greift die tragische Geschichte Abelke Blekens auf – einer Frau, die im 16. Jahrhundert als Hexe denunziert und hingerichtet wurde. An ihrem Schicksal verdeutlicht er die über Jahrhunderte fortbestehenden Mechanismen von Machtmissbrauch und patriarchaler Unterdrückung, unter denen unzählige Frauen litten.

In der Komposition fungiert das Rad als zentrales Symbol für Zyklizität: Es verkörpert die wiederkehrenden Rhythmen der Natur (Jahreszeiten), des weiblichen Körpers und der sozialen Strukturen, die bis in die Gegenwart hinein wirken. Der Titel Rad illustriert, wie das Wechselspiel von kapitalistischen und patriarchalen Machtstrukturen nicht nur gesellschaftliche Systeme formt, sondern auch ökologische Kreisläufe – und damit die natürlichen Grundlagen des Lebens – nachhaltig verändert.

Wenn das Rad stillsteht, spiegelt sich darin der Verlust natürlicher Rhythmen und die Störung der harmonischen Zyklen unserer Welt.

Brisinga - Rad
Brisinga Rad

Mit dem kommenden Album „Rad“, das im März 2026 erscheint, spannt Brisinga einen kraftvollen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Mythos und Moderne. „Rad“ erzählt von starken Frauenfiguren, vom uralten Misstrauen gegenüber weiblicher Macht und von der Kraft, die entsteht, wenn Frauen sich gegenseitig tragen. Es ist eine Feier der Weiblichkeit: roh, sinnlich und selbstbewusst.

Als Band, die sich seit jeher für die LGBTQIA+-Community einsetzt, steht dieses Album für Toleranz und Vielfalt. Gleichzeitig kanalisiert „Rad“ die Wut gegen Ungerechtigkeit und betont, wie wichtig es ist, sich gegen Ungleichheit und Unterdrückung zu wehren.

Mit dieser Veröffentlichung möchte Brisinga eine klare Botschaft senden: Jede:r verdient Respekt und die Freiheit, sein authentisches Selbst zu sein.

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