20111015-20111015-IMG_2273In Dresdens wohl schönsten Club, dem Beatpol trifft sich heute die schwarze Szene. Um eine Band zu feiern die in den letzten Jahren unaufhaltsam nach oben aufgestiegen ist, Mono Inc. Nach der Frühjahrs – Tour und der Herbst – Tour sind jetzt die Zusatzkonzerte dran. Das Publikum wirkt etwas älter als bei anderen Konzerten, es gibt keine schreienden Teenies und Mini Gothic´s wie bei anderen Konzerten.

Dafür kommt es sehr gemischt daher Eltern mit Kindern sind auch dabei, liegt es an dem ehemaligen Support für Unheilig? Doch das ist egal, alle sind gut drauf und freuen sich auf ihre Band.

 

Doch zuerst kommen Stahlmann und heizen dem Publikum gehörig ein. Bei Songs wie „Willkommen“ und „Marschieren“ springt der Funke sofort über. Die vier Göttinger Jungs sind in der Neuen Deutschen Härte zu Hause und klingen zeitweise wie Eisbrecher und Unheilig. Auch sie tragen dunkle Anzüge und ihre Gesichter sind passend zum Namen silbern Geschminkt. Der Auforderung zum Mitklatschen kommen alle gerne nach und der Saal beginnt zu kochen. Stücke wie „Stahlmann“, „Kaltes Herz“ und „Hass mich… lieb mich“ folgen.

Eine Winke Nummer ist auch dabei mit „Herzschlag“.

„Es war super und eine Ehre für uns in Dresden zu spielen“ ließ Martin Soer der Sänger verlauten und „wir sehen uns am Merch-Stand zum Jim Beam trinken, für Autogramme und Fotos.“ Als letztes Lied erklang „Teufel“ und schwungvoll ging ihr Set zu Ende. 

 

 

Stahlmann – 15.10.2011 – Beatpol, Dresden

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20111015-20111015-IMG_2183Nach einer kleinen Umbaupause ist es dann soweit. Mono Inc. sind dran. Auf der Bühne ist ein Vorhang mit der Bandaufschrift zu sehen. Zum Intro „Admiration Hill“ kommen die Musiker auf die Bühne und mit einem Knall fällt der Vorhang. Das Publikum ist von Anfang an richtig gut dabei und singt die Songs mit. Als zweites kommt „Forgiven“ – bei diesem Lied kniet Martin vor Katha nieder, ein schöner Anblick.

Danach folgt „Gothic Queen“ eine schöne Tanz Nummer aber das Publikum bewegt sich sowieso die ganze Zeit. Bei „A Love that never dies“ wird erst mal getrommelt und nicht nur Katha auch Carl und Manu trommeln mit. Die beiden Musiker vorerst hinter Vorhängen so das man nur ihre Schatten sieht was eine tolle Wirkung hat. Als dann mit einem weiteren Knall die Vorhänge fallen stehen beide mit ihren Saiteninstrumenten da und geben den Song noch mehr Power. Dann „Comedown“ und als mitsinge Nummer „Viva Hades“ Martin ruft ins Publikum „Dresden ich kann euch nicht hören“ und Dresden gibt sich mühe und will gehört werden.

 

Die Band freut sich darüber. Zur Belohnung gibt es einen neuen Song „Tired of the Day“ und Martin krempelt seine Hemdärmel hoch und zeigt dabei sein neues Tattoo. Im direkten Übergang geht es mit „C´est la vie“ weiter. Dann das Akustik Set, eigentlich hinlänglich bekannt selbst auf den Festivals in diesem Jahr war es immer dabei. Doch zuerst der Schreck die Gitarre geht nicht, doch mit etwas Hilfe vom Techniker und schon geht es los mit „Halleluja“ von Leonard Cohen. Martin erklärt das es zur Zeit drei Gründe zum Feiern gibt:

 

1. mit „Revenge“ ist eine neue CD draußen

2. die Bestätigung zur neuen Tour 2012 und

3. überhaupt wieder auf Tour zu sein mit den Zusatzkonzerten.

 

Danach das allseits Bekannte „Passenger“ von Iggy Pop mit der Aufzeichnung von Mono Inc. TV Folge 107. Das Publikum wird aufgefordert mitzusingen und zu winken und das lässt es sich nicht zweimal sagen (auf der Mono inc. Seite im Net zu verfolgen).

Und weiter geht es mit „In my Heart“, „Potters Field“, „This is the Day“ und „Temple of the Torn“. Bevor mit der schönsten Frau des Abends das Programm weiter geht, dem Drum Solo von Katha Mia. Eine tolle Performance zum mitmachen, klatschen und rufen. Es folgt das Titelstück von der aktuellen Single, „Revenge“.

 

Zum Ende noch „Voices of Doom“ und das Publikum geht noch mal voll mit. Doch das kann es doch noch nicht gewesen sein? Vehement wird noch eine Zugabe eingefordert. Die Band kommt sichtlich erfreut wieder auf die Bühne. Sie sind jetzt Umgezogen und tragen die Kostüme vom CD Cover des „Viva Hades“ Albums. Es beginnt „Symphony of Pain“ und es wird noch mal alles gegeben.

„Danke Dresden“. Die Band ist außer sich, „Danke Dresden der Beatpol ist ausverkauft! Es ist toll was in den letzten 3 Jahren mit uns passiert ist und ich hoffe wir vergessen nicht von wo wir hergekommen sind. Macht´s gut.“ Nein auch das war es noch nicht. Es gibt noch eine zweite Zugabe „Best of You“. Martin, Katha, Carl und Manuel bedanken und verabschieden sich. Doch nicht für lange den das Publikum bekommt nicht genug. 

 

Also müssen sie noch mal ran, „Get Some Sleep“ – und dann ist wirklich Schluss. „Kommt gut nach Hause und wer noch da bleibt, wir kommen nach einer kurzen Pause frisch noch zur After Show Party.“

 

 

 

Mono Inc. – 15.10.2011 – Beatpol, Dresden

 

 

Fotos und Bericht: Mandy Privenau

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Matthias Irrgang
Von Anfang an dabei, lag mein Hauptaugenmerk zunächst vor allem auf der technischen Realisation des Magazins. Inhaltlich habe ich mich über die Jahre vom Allrounder weg, hin zu den Bereichen Konzertfotografie und Newsredaktion entwickelt. Man trifft mich regelmäßig vor den Bühnen diverser Clubs in NRW, sowie auf meinen Pflichtfestivals (M'era Luna, Amphi Festival).