Ich wusste nicht so recht, was ich an diesem Dienstag erwarten sollte. Hans Zimmer sollte in der Royal Arena in Kopenhagen spielen und das Konzert war seit Monaten ausverkauft.
Bereits gegen 19:00 pilgerten tausende Menschen zur Arena und die Halle füllte sich schnell bis auf den allerletzten Platz. Das hatte ich wirklich noch nie erlebt, dass wirklich jeder Platz besetzt war.
Pünktlich gegen 20:00 startete das Konzert nach dem bereits ein paar Minuten vorher ein Gong (wie im Theater) ertönte. Wir Fotografen durften vorne von der Seite die ersten 20 Minuten fotografieren. Bereits ist Vorfeld bekamen die Presseleute zu wissen, dass wir keine Songs/Setlist veröffentlichen dürfen. Daher kann ich leider nicht auf einzelne Songs eingehen.
Ein großes Orchester präsentierte sich auf einer lichtdurchfluteten Bühne. Dazu kam kurz danach der Meister. Er spielte unter anderem am Bass und Keyboard/E-Piano und an einem gigantischen Mischpult. Die Songs waren zwischen 5 bis 20 Minuten lang und wie in der Oper gab es eine Pause in der Mitte der Veranstaltung, die von 20:00 bis fast 23:00 ging.
Der Sound war extrem gut und man konnte fast das ganze Konzert ohne Schallschutz entspannt genießen. Sowohl die komplette Band als auch die Solisten kamen gut zur Geltung und wurden immer wieder vom Meister persönlich vorgestellt und gelobt. Dazu plauderte Hans immer wieder aus dem Nähkästchen unter anderem wie manche Songs entstanden sind oder wie er einzelne Bandmitglieder kennenlernte.
Am Anfang des Konzerts hatte er ein weißes Hemd was er nach der Pause durch ein schwarzes T-Shirt ersetzte. Dies passte auch, da es gerade am Anfang des zweites Sets ich recht düster wurde. In diesem Set, war es auch absolut krass, dass hier vier Schlagzeuger gleichzeitig spielten. Es war wirklich eine Mischung aus Gewusel, wie bei einem Slipknotkonzert und Perfektion wie in der Oper.
Einer der absoluten Höhepunkte war gegen Ende des Konzerts eine Trapezkünstlerin, die sich zur Musik in der Mitte der Halle in einem Glitzeranzug bewegte. Das war wirklich magisch.
Musikalisch gab es alles von Soundtracks aus historischen Streifen, Zeichentrickfilmen und auch einigen Science-Fiction-Klassikern.
Fazit: Hans Zimmer live zu erleben stand schon seit Jahren auf meiner Bucket-List und es hat sich wirklich gelohnt. Es war magisch, perfekt und und eine Reise in die größten Soundtracks unserer Zeit.



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