Duné und nicht Dune – Das muss hier erst mal klargestellt werden. Dune kennen viele als Film und Computerspiel über den geheimnisvollen Wüstenplanet auf dem das Spice geerntet wird. Dune im musikalischen Bereich beschreibt eine Band aus einer etwas anderen Zeit, die vor allem im Bereich Elektro Erfolge hatte. Bei der Band, die am Freitag den 12.07.13 in Sonderborg rockte, geht es also um Duné.
Die junge dänische Band gibt es bereits seit einigen Jahren. Sie selbst beschreiben ihre Musik als eine Art Mischung aus Elektro, Pop und Rock. Ich hatte mich im Vorfeld in die Musik reingehört und die Videos, sowie das aktuelle Album Wild hearts waren ganz ok.
Man muss diese Band live erleben. Gesagt – Getan. Durch das rege Treiben auf dem Ringreiterfest kamen wir erst zur Bühne als die Band bereits spielte. Die Fans tobten und die Band feuerte einen Hit nach dem anderen ab. Absoluter Herzschlag der Band ist der Sänger Matt Kolstrup. Der quirlige, androgyne Sänger hielt die Massen mühelos in seinem Bann. Er fegte auf der Bühne hin und her und schien einfach nicht müde zu werden. Nach zwei Dritteln des Konzerts ging die Band für eine kurze Pause in die Ole Bjórn (Keys und Vocals) sich folgendermaßen mit einem breiten Grinsen verabschiedete: „Kennt ihr das Gefühl, das schwer zu bekommen ist, aber unheimlich toll zu haben? – Genau so fühle ich mich. F… großartig!“ Und genau so ging es uns auch. Zwischendurch zündete der Veranstalter etwas Feuerwerk und nach knapp 90 Minuten, die wie im Flug vergangen waren, war uns klar – Nochmal! Duné ist wirklich eine Band, die man live erlebt haben muss! Haltet die Augen und Ohren offen, wenn die Band in eurer Nähe spielt.












