Nach dem 2005er Debütalbum „Taste some liberty“ präsentieren Pavic ihr Zweitwerk „Unconditioned“. Zwar haben sich Pavic mit der Fertigstellung ihres neuen Albums ganze drei Jahre Zeit gelassen. Dafür sind die Musiker in dieser Zeit noch mehr zu einem starken Team zusammengewachsen.
Aufgenommen wurde „Unconditioned“ in den One Music Studios in Rom und in den bekannten Bohus Sound Studios in Schweden. Produziert haben Tobias Lindell, der sich auch für den Mix verantwortlich zeichnet, Fabrizio Frezza und Marko Pavic, das Mastering hat Dragan Tanaskovic (Evergrey, Meshuggah, In Flames,…) übernommen.
Diese Einflüsse sind der Scheibe auch deutlich anzuhören. „Unconditioned“ ist flotter Metal mit cleanen Voices. Ruhigere, melodische Stücke (“Your love is shining”, “Uncoditioned Love”, “Falling for love”) wechseln sich mit echten Metal-Krachern ab. “Trapped” ist feinster Melodic Metal mit Synthesizern (eine absolute zeitgemäße Umsetzung von Metal), während „Ghosts in a trash machine“ mit harten Riffs extrem drückt und knallt; ein echter Metal-Kracher eben. Auch „Ride n Run“ eignet sich perfekt zum Abrocken. Allerdings sollte der Hörer „Uncoditioned“ etwas Zeit geben; beim ersten Anhören klingt der Sound von Pavic sehr eintönig. Diese CD entfaltet ihre Qualität erst bei mehrmaligem Anhören. Auf diesem Album verbindet die Band moderne Einflüsse und Sounds mit den klassischen Rock-Elementen. Highlight: Das Gitarren-Solo von Ex-Europe Mitglied Kee Marcello bei „Just go on“, welches gleichzeitig die erste Single-Auskopplung von „Unconditioned“ darstellt.
Autor: Katrin












